Speyer, Thomas Hofmann Am kommenden Wochenende starten 3 Paare aus der Pfalz bei den deutschen Kata Meisterschaften in Hamburg Mirjam Berensdorff vom Judokan Landau mit Partner Daniel Koliander vom JSV Speyer werden in der Ju no kata an den Start gehen. Ziel der beiden ist das Erreichen der Endrunde der 4 besten Paare um eine Chance auf eine Medaille zu haben. Ebenfalls in der Ju no kata werden die Vizemeister der vergangenen Jahre Elke und Ulrich Bröckel von der Dürkheimer Judovereinigung gehen die versuchen werden, an die amtierenden Europameister aufzuschließen. In der Kodokan Goshin Jutsu gehen Daniel Koliander und Thomas Hofmann vom JSV Speyer auf die Matte um ihren Titel zu verteidigen.
Bei den Europameisterschaften im Mitte Mai waren diesmal keine Pfälzer Teams am Start. Jürgen Mohr und Reinhard Köhler konnten wegen gesundheitlicher Probleme nicht. Thomas Hofmann und Daniel Koliander mussten wegen familiärer Verpflichtungen passen und Elke und Ulrich Böckel verzichteten wegen der erhöhten Corona Maßnahmen auf den Start.
Nach längerer coronabedingter Wettkampfpause haben die Judoka Elke und Uli Bröckel am vergangenen Wochenende ihren ersten Wettkampf in diesem Jahr bestritten. Sie starteten beim Dieter-Born-Turnier in Bonn und konnten sich in einem Feld von acht Ju no-Kata-Paaren den 1. Platz sichern. Der Lohn des erfolgreichen Trainings war eine Medaille im Format eines japanischen Toris. Neben deutschen Athleten aus vielen Landesverbänden nahmen auch Paare aus Luxemburg teil. Der Wettkampf und darauffolgende Lehrgang war eine gute Voraussetzung für die Teilnahme an den deutschen Kata-Meisterschaften, die in diesem Jahr am letzten Maiwochenende in Hamburg ausgetragen werden. Bis dahin verbleiben gerade noch drei Trainingswochen.
Unser Kampfrichter-Referent Daniel Sack bietet vier Online-Einheiten an, in denen er euch die Neuerungen der Wettkampfregeln sowie die Jugendregeln erklären möchte.
Die Lehrgänge sind für alle Athleten, Kampfrichter und Trainer kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am 28. Mai stehen gleich zwei Tour-Stopps auf dem Programm. In der Pfalz wird die Olympiadritte Martyna Trajdos gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Jasmin Grabowski das Star-Training leiten. In Brandenburg lernen die Teilnehmer von Bundestrainerin Sandra Klinger.
Trainiere mit Trajdos und Grabowski
Martyna Trajdos gehört seit vielen Jahren zu den besten Judoka in ihrer Gewichtsklasse und zum Kreis der Nationalmannschaft. Die Ausnahmeathletin nahm an zwei Olympischen Spielen teil und konnte ihre Karriere nach vielen Siegen auf der IJF World Tour sowie der WM-Bronzemedaille mit einer Medaille im Mixed-Team bei den Olympischen Spielen in Tokio krönen.
Unterstützt wird sie beim Top-Tour-Training im Judomaxx in Speyer durch keine Geringere als Jasmin Grabowski. Auch sie war Teil des historischen Bronzetriumphs unserer DJB-Athleten in Tokio und ist mehrfache Medaillengewinnerin bei Grand Slams und Grand Prixs.
Euch erwarten zwei absolute Top-Athletinnen auf der Tatami! Teilnehmen können junge Judoka der U11-U21.
Selfies und Autogramme
In der Pause stehen euch die Top Tour-Stars selbstverständlich für Autogramme und Selfies zur Verfügung und können euch sicherlich einen Einblick in die Welt des Leistungssports geben.
Ihr habt Interesse? Gerne könnt ihr auch einen Freund mitbringen und gemeinsam am Top-Training teilnehmen. Meldet euch bis zum 19. Mai 2022 an und lernt von den Besten: Top Tour Pfalz
Die Pfälzer Athleten erreichten folgende Platzierungen: -52 kg 34 Teilnehmer Carolin Dietrich Platz 1 -63 kg 23 Teilnehmer Jihane Rahmoun Platz 5 -40 kg 16 Teilnehmer Damian Berschauer Platz 3 Herzlichen Glückwunsch an die Athleten und Trainer!
Damian Berschauer (Jahrgang 2008, -40 kg) setzte sich gegen 16 Teilnehmer bis auf Platz drei durch. Durch eine starke Erkältung noch konditionell geschwächt kämpfte Damian taktisch hervorragend, war selten länger als zwei Minuten auf der Matte und verlor erst im Einzug ins Finale gegen den späteren Sieger vom Bundesstützpunkt Potsdam. Den Kampf um Bronze gewann er souverän und schloss in seiner Gewichtsklasse als zweitbester Deutscher ab. Damit bestätigte Damian seinen dritten Platz vom Sichtungsturnier in Backnang ein paar Wochen zuvor. Ein hervorragendes Ergebnis.
Bei den Mädchen, die zeitgleich in Düsseldorf kämpften, kamen zwei Starterinnen aus Speyer: Carolin Dietrich (Jahrgang 2008 -52 kg) und Jihane Rahmoun (Jahrgang 2008, -63 kg). Carolin gewann die Goldmedaille in einem 34 starken Teilnehmerinnenfeld und gewann fünf Kämpfe souverän. Damit konnte Carolin nach ihrem Erfolg beim Sichtungsturnier in der Altersklasse U15 in Backnang vor kurzem jetzt auch bei der U16 ihre Klasse unter Beweis stellen.
Jihane erzielte einen starken 5. Platz gegen zum Teil einige Kilo schwerere Gegnerinnen. Nach ihren zwei ersten gewonnenen Kämpfen musste sie eine Niederlage gegen eine Konkurrentin aus Potsdam einstecken, überwand ihre Enttäuschung aber schnell und siegte zweimal in der Hoffnungsrunde. Im Kampf um Platz drei erwies sich die holländische Gegnerin als zu große Hürde.
JSV-Nachwuchs räumt beim Sichtungsturnier in Backnang ab
Sensationelle Ausbeute für den Nachwuchs-Judokas des JSV Speyer bei dem bundesoffenen Pokalturnier der U15 in Backnang, das gleichzeitig als Sichtungsturnier fungierte. Alle fünf Speyerer Judokas nahmen Medaillen mit nach Hause, nämlich zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.
Den Anfang machte am Samstag Damien Berschauer (Jahrgang 2008) im Turnier der männlichen U15 bis 40 Kilogramm. Im 16-köpfigen Teilnehmerfeld sicherte er sich mit vier Siegen und nur einer Niederlage den dritten Platz.
Am zweiten Turniertag starteten die Speyerer U15-Mädchen ins Turnier – und das ebenfalls außerordentlich erfolgreich. Zweite Plätze gab es für die beiden Jüngsten, Sabrina Rahmoun (-33 kg) und Babette Wegeler (-36kg) nach je einem Sieg und einer Niederlage. „Die Niederlagen waren in beiden Fällen unnötig, weil beide Kämpferinnen eigentlich überlegen waren. Aber das sind dann eben Lernerfahrungen. Die beiden gehören zum jüngsten Jahrgang des Turnier und können noch zwei weitere Jahre hier teilnehmen“, kommentierte der Speyerer Trainer Volker Heyer.
Absolut makellos waren die Bilanzen der beiden älteren Speyerer Kämpferinnen, Carolin Dietrich (-52kg) und Jihane Rahmoun (-63kg), die beiden ihre vier Kämpfe jeweils vorzeitig mit Ippon gewannen. Dietrich, die im Finale ihre Gegnerin vom TSV Abensberg mit vollem Punkt wegkonternte, knüpfte damit nahtlos an ihrem letzten großen Erfolg beim internationalen Turnier in Polen im vergangen Jahr an und bestätigte die Erwartungen, mit den sie in das Turnier gestartet war. Jihane Rahmoun dominierte das Turnier bis 63 Kilogramm, obwohl sie mit vier Kilogramm unter dem Gewichtslimit eine der leichtesten war und erst neu in diese Gewichtsklasse gewechselt ist. Ihre Gegnerinnen fanden kein Mittel gegen ihren Hüftwurf, mit dem sie gleich drei von ihnen direkt auf den Rücken beförderte. Das Finale entschied sie bereits nach wenigen Sekunden für sich.
Angesichts dieser starken Leistungen war es kaum verwunderlich, dass die Speyerer Mädels mit großem Vorsprung die Vereinswertung gewannen und mit großem Stolz und voller Freude den Pokal in Empfang nehmen konnten.
Stolz und Freude auch bei Trainer Volker Heyer: „Das erlebt man als Trainer selten, dass man mit fünf Judokas zu einem hochwertigen Sichtungsturnier fährt und sich dabei alle platzieren, mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze! Nach der langen Coronapause, in der es kaum Turnier gab, fiel die Einschätzung, wo man im nationalen Vergleich wirklich steht, schwer. Wir waren zwar angesichts der Trainingsleistungen optimistisch, aber dass die JSV-Athleten so ein überragendes Ergebnis erzielen würde, war dann doch eine sehr positive Überraschung. Ich würde sagen: Standortbestimmung mehr als geglückt!“ Die Speyerer Bilanz hätte sogar noch besser ausfallen können, wenn sich Alesia Büttner (-57kg, Jahrgang 2008) nicht beim Vorbereitungslehrgang eine Woche vor dem Turnier ein Band am Sprunggelenk gerissen hätte und verletzungsbedingt pausieren musste. Die Goldmedaillengewinnerin vom Internationalen Turnier in Polen 2021 galt als aussichtsreiche Medaillenkandidatin. Dass sie und ihre Schwester Antonia trotzdem die Fahrt nach Backnang angetreten haben, um ihre Kameradinnen anzufeuern, zeugt vom guten Mannschaftsgeist und der hohen Motivation in der Trainingsgruppe, woran auch die weiteren Trainer Nadine Lautenschläger und Peter Lichtmannegger beträchtlichen Anteil haben.
Der nächste Test für Speyer Judoka findet schon am 2. April bei den bundesoffenen Sichtungsturnieren der männlichen U16 in Duisburg und der weiblichen U16 in Düsseldorf statt.
Nora Schlüter (Jahrgang 2007) nimmt diese Woche von Montag bis Donnerstag am Kaderturnier des Deutschen Judo-Bundes im Olympischen Trainingszentrum in Kienbaum teil. Die Landeskaderathletin des Judo-Verband Pfalz misst sich am Dienstag in ihrer Gewichtsklasse bis 52kg mit den besten Athletinnen Deutschlands unter 18 Jahren bei Trainingswettkämpfen. Betreut wird sie von ihrem Heimtrainer Volker Heyer, der gleichzeitig auch als Landes- und Stützpunkttrainer in Speyer tätig ist. [Edit Andreas Kolbig: Nora hat leider Corona-Symptome entwickelt; Verband und Trainer mussten daher ihre Teilnahme bei der Bundestrainerin Sandra Klinger absagen.]
Michel Adam vom Judosportverein Speyer hat am Wochenende den bisher größten internationalen Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 24-Jährige gewann in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm den European Cup in Sarajewo.
Adam gewann zunächst jeweils vorzeitig mit Ippon gegen den Ukrainer Oleksandr Koshliak und den Portugiesen Thelmo Gomes. Enger wurde es dann im Viertelfinale gegen den Franzosen Alexandre Mariac – hier konnte sich Adam in der Golden-Score-Verlängerung mit einer Wazaari-Wertung durchsetzen. Das Halbfinale gegen Bayram Kandemir aus der Türkei gewann der JSVler dann wieder vorzeitig, bevor im Finale wieder die Verlängerung nötig wurde, um eine Entscheidung im Kampf zwischen Adam und dem Niederländern Yannick van der Kolk herbeizuführen – die dann nach zwei Minuten Golden Score zu Gunsten von Michel Adam fiel.
„Ich habe mich an diesem Tag gut, locker und befreit gefühlt. Ich habe mir keinen Druck gemacht, sondern auf den Spaß am Judo konzentriert anstatt auf das Ergebnis. Ich denke, das war genau das Richtige“, so Michel Adam, der auch seinen neuen Trainer am Stützpunkz München, Javier Madera, lobend erwähnte: „Er hat mich gut durch den Tag gebracht, gut gecoacht und auf die Gegner eingestellt.“ Mit dem Erfolg verbesserte Adam seine Aussichten auf eine Nominierung für die vom 29. April bis 1. Mai in Sofia stattfindenen Europameisterschaften.
Die SWDEM u15 wurde am 26.11.2021 16:22 Uhr vom veranstaltenden Verband wegen der allgemeinen Situation (2G usw.) abgesagt – wir bitten um Verständnis.
Thomas Hofmann Bei den deutschen Judo Kata Meisterschaften holten die beiden Speyrer Judoka Daniel Koliander und Thomas Hofmann wieder den Meistertitel zurück nach Speyer. Mit Sieg in der Vorrunde sowie Vorsprung in der Finalrunde der besten 4 sicherten sich die beiden den 6. Titel in der modernen Selbstverteidigung Kodokan Goshin Jutsu. Diese besteht aus waffenlosen Angriffen sowie je 3 Angriffen mit Messer, Stock und Pistole.
Jürgen Mohr (JSV Speyer) und Reinhard Köhler (BC Zeiskam) auf Platz 2 der Vorrunde in der Katame no Kata gelistet, konnten trotz starker Leistung in der Finalrunde diesen Platz leider nicht verteidigen und mussten sich erneut mit dem unliebsamen 4. Platz begnügen.
In der Ju no kata zeigten Daniel Koliander (JSV Speyer) mit Mirjam Berrensdorff (Judokan Landau), dass trotz Trainingsrückstand mit ihnen zu rechnen ist. Sie schlossen die Vorrunde als Fünfter ab.
Von der Dürkheimer Judo Vereinigung zeigten Elke und Uli Bröckel in der Ju no kata zwei starke Durchgänge. Sie konnten sogar den Abstand auf die amtierenden Vize-Weltmeister im Finale verringern und holten sich die Silbermedaille.