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12./13.03.2022 Regionales Sichtungs-Turnier u15, Backnang (Bericht JSV Speyer)

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Seán McGinley

JSV-Nachwuchs räumt beim Sichtungsturnier in Backnang ab

Sensationelle Ausbeute für den Nachwuchs-Judokas des JSV Speyer bei dem bundesoffenen Pokalturnier der U15 in Backnang, das gleichzeitig als Sichtungsturnier fungierte. Alle fünf Speyerer Judokas nahmen Medaillen mit nach Hause, nämlich zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze.

Den Anfang machte am Samstag Damien Berschauer (Jahrgang 2008) im Turnier der männlichen U15 bis 40 Kilogramm. Im 16-köpfigen Teilnehmerfeld sicherte er sich mit vier Siegen und nur einer Niederlage den dritten Platz.

Am zweiten Turniertag starteten die Speyerer U15-Mädchen ins Turnier – und das ebenfalls außerordentlich erfolgreich. Zweite Plätze gab es für die beiden Jüngsten, Sabrina Rahmoun (-33 kg) und Babette Wegeler (-36kg) nach je einem Sieg und einer Niederlage. „Die Niederlagen waren in beiden Fällen unnötig, weil beide Kämpferinnen eigentlich überlegen waren. Aber das sind dann eben Lernerfahrungen. Die beiden gehören zum jüngsten Jahrgang des Turnier und können noch zwei weitere Jahre hier teilnehmen“, kommentierte der Speyerer Trainer Volker Heyer.

Absolut makellos waren die Bilanzen der beiden älteren Speyerer Kämpferinnen, Carolin Dietrich (-52kg) und Jihane Rahmoun (-63kg), die beiden ihre vier Kämpfe jeweils vorzeitig mit Ippon gewannen. Dietrich, die im Finale ihre Gegnerin vom TSV Abensberg mit vollem Punkt wegkonternte, knüpfte damit nahtlos an ihrem letzten großen Erfolg beim internationalen Turnier in Polen im vergangen Jahr an und bestätigte die Erwartungen, mit den sie in das Turnier gestartet war. Jihane Rahmoun dominierte das Turnier bis 63 Kilogramm, obwohl sie mit vier Kilogramm unter dem Gewichtslimit eine der leichtesten war und erst neu in diese Gewichtsklasse gewechselt ist. Ihre Gegnerinnen fanden kein Mittel gegen ihren Hüftwurf, mit dem sie gleich drei von ihnen direkt auf den Rücken beförderte. Das Finale entschied sie bereits nach wenigen Sekunden für sich.

Angesichts dieser starken Leistungen war es kaum verwunderlich, dass die Speyerer Mädels mit großem Vorsprung die Vereinswertung gewannen und mit großem Stolz und voller Freude den Pokal in Empfang nehmen konnten.

Stolz und Freude auch bei Trainer Volker Heyer: „Das erlebt man als Trainer selten, dass man mit fünf Judokas zu einem hochwertigen Sichtungsturnier fährt und sich dabei alle platzieren, mit zweimal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze! Nach der langen Coronapause, in der es kaum Turnier gab, fiel die Einschätzung, wo man im nationalen Vergleich wirklich steht, schwer. Wir waren zwar angesichts der Trainingsleistungen optimistisch, aber dass die JSV-Athleten so ein überragendes Ergebnis erzielen würde, war dann doch eine sehr positive Überraschung. Ich würde sagen: Standortbestimmung mehr als geglückt!“ Die Speyerer Bilanz hätte sogar noch besser ausfallen können, wenn sich Alesia Büttner (-57kg, Jahrgang 2008) nicht beim Vorbereitungslehrgang eine Woche vor dem Turnier ein Band am Sprunggelenk gerissen hätte und verletzungsbedingt pausieren musste. Die Goldmedaillengewinnerin vom Internationalen Turnier in Polen 2021 galt als  aussichtsreiche Medaillenkandidatin. Dass sie und ihre Schwester Antonia trotzdem die Fahrt nach Backnang angetreten haben, um ihre Kameradinnen anzufeuern, zeugt vom guten Mannschaftsgeist und der hohen Motivation in der Trainingsgruppe, woran auch die weiteren Trainer Nadine Lautenschläger und Peter Lichtmannegger beträchtlichen Anteil haben.

Der nächste Test für Speyer Judoka findet schon am 2. April bei den bundesoffenen Sichtungsturnieren der männlichen U16 in Duisburg und der weiblichen U16 in Düsseldorf  statt.

Nora Schlüter (Jahrgang 2007) nimmt diese Woche von Montag bis Donnerstag am Kaderturnier des Deutschen Judo-Bundes im Olympischen Trainingszentrum in Kienbaum teil. Die Landeskaderathletin des Judo-Verband Pfalz misst sich am Dienstag in ihrer Gewichtsklasse bis 52kg mit den besten Athletinnen Deutschlands unter 18 Jahren bei Trainingswettkämpfen. Betreut wird sie von ihrem Heimtrainer Volker Heyer, der gleichzeitig auch als Landes- und Stützpunkttrainer in Speyer tätig ist. [Edit Andreas Kolbig: Nora hat leider Corona-Symptome entwickelt; Verband und Trainer mussten daher ihre Teilnahme bei der Bundestrainerin Sandra Klinger absagen.]

12./13.02.2022 European Open Sarajevo: Platz 1 für Michel Adam

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Michel Adam vom Judosportverein Speyer hat am Wochenende den bisher größten internationalen Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 24-Jährige gewann in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm den European Cup in Sarajewo.

Adam gewann zunächst jeweils vorzeitig mit Ippon gegen den Ukrainer Oleksandr Koshliak und den Portugiesen Thelmo Gomes. Enger wurde es dann im Viertelfinale gegen den Franzosen Alexandre Mariac – hier konnte sich Adam in der Golden-Score-Verlängerung mit einer Wazaari-Wertung durchsetzen. Das Halbfinale gegen Bayram Kandemir aus der Türkei gewann der JSVler dann wieder vorzeitig, bevor im Finale wieder die Verlängerung nötig wurde, um eine Entscheidung im Kampf zwischen Adam und dem Niederländern Yannick van der Kolk herbeizuführen – die dann nach zwei Minuten Golden Score zu Gunsten von Michel Adam fiel.

„Ich habe mich an diesem Tag gut, locker und befreit gefühlt. Ich habe mir keinen Druck gemacht, sondern auf den Spaß am Judo konzentriert anstatt auf das Ergebnis. Ich denke, das war genau das Richtige“, so Michel Adam, der auch seinen neuen Trainer am Stützpunkz München, Javier Madera, lobend erwähnte: „Er hat mich gut durch den Tag gebracht, gut gecoacht und auf die Gegner eingestellt.“ Mit dem Erfolg verbesserte Adam seine Aussichten auf eine Nominierung für die vom 29. April bis 1. Mai in Sofia stattfindenen Europameisterschaften.

Für weitere Informationen klicke hier: https://www.judobund.de/aktuelles/detail/european-open-sieg-durch-michel-adam-5113/

28.11.2021 SWDEM u15 abgesagt!!!

Die SWDEM u15 wurde am 26.11.2021 16:22 Uhr vom veranstaltenden Verband wegen der allgemeinen Situation (2G usw.) abgesagt – wir bitten um Verständnis.

Deutsche Kata-Meisterschaften: Der Titel ist wieder in Speyer

Thomas Hofmann
Bei den deutschen Judo Kata Meisterschaften holten die beiden Speyrer Judoka Daniel Koliander und Thomas Hofmann wieder den Meistertitel zurück nach Speyer. Mit Sieg in der Vorrunde sowie Vorsprung in der Finalrunde der besten 4 sicherten sich die beiden den 6. Titel in der modernen Selbstverteidigung Kodokan Goshin Jutsu. Diese besteht aus waffenlosen Angriffen sowie je 3 Angriffen mit Messer, Stock und Pistole.

Jürgen Mohr (JSV Speyer) und Reinhard Köhler (BC Zeiskam) auf Platz 2 der Vorrunde in der Katame no Kata gelistet, konnten trotz starker Leistung in der Finalrunde diesen Platz leider nicht verteidigen und mussten sich erneut mit dem unliebsamen 4. Platz begnügen.

In der Ju no kata zeigten Daniel Koliander (JSV Speyer) mit Mirjam Berrensdorff (Judokan Landau), dass trotz Trainingsrückstand mit ihnen zu rechnen ist. Sie schlossen die Vorrunde als Fünfter ab.

Von der Dürkheimer Judo Vereinigung zeigten Elke und Uli Bröckel in der Ju no kata zwei starke Durchgänge. Sie konnten sogar den Abstand auf die amtierenden Vize-Weltmeister im Finale verringern und holten sich die Silbermedaille.

Herzlichen Glückwunsch!

Auch der DJB berichtete: https://www.judobund.de/aktuelles/detail/deutsche-kata-meisterschaften-4972/

Vorbericht zur DKM 2021

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Am kommenden Wochenende geht das kleine aber feine Judo Kata Team aus der Pfalz auf die Matte

Folgende Paare treten in Elz bei den Deutschen Kata Meisterschaften an:
Am Sonntag um10:42 in der Katame no Kata Reinhard Köhler (BC Zeiskam) mit Partner Jürgen Mohr (vom JSV Speyer. (insgesamt 10 Paare)

Um 11:25 starten dann Ulrich Bröckel und Elke Bröckel von der Dürkheimer Judo Vereinigung in der Ju no Kata (gesamt 8 Paare). Ebenfalls in der Ju no Kata gehen um 11:45 Daniel Koliander (JSV Speyer) mit Mirjam Berensdorff (Judokan Landau) auf die Tatami. 

Wir hoffen auf ein erfolgreiches Wochenende 

Thomas Hofmann  

Nachschau Kata-Weltmeisterschaft in Lissabon

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Lissabon, Berichte vom Pfalz Kata-Team – Nach langer Corona-Pause traf sich die internationale Kata-Elite vom 26.-27.10.2021 zur Weltmeisterschaft in Lissabon. Vom DJB wurden 5 Kata-Paare in 4 verschiedenen Katas nominiert, darunter die beiden Speyerer Thomas Hofmann und Daniel Koliander in der Kata der modernen Selbstverteidigung (Kodokan goshin jutsu). Das Minimalziel war die Finalteilnahme.

Hierfür müssten die Speyerer mindestens den dritten Rang in ihrem Pool erkämpfen. Dass das nicht einfach werden würde, wurde spätestens nach der Auslosung klar. Zusammen mit den amtierenden japanischen Weltmeistern sowie den spanischen und portugisischen Europameistern in einem Pool konnte nur eine herausragende Darbietung den Einzug in die Finalrunde aus eigener Kraft sicherstellen.

Da sich die Kontrahenten keine größeren Fehler leisteten, waren Thomas und Daniel als letzte Starter im Pool unter gehörigem Druck. Diesem konnten sie zwar standhalten, zeigten sie doch ein technisch anspruchsvolle Leistung, jedoch fehlte die Aggressivität, und damit 5,5 Punkte zum Einzug ins Finale. Die Enttäuschung war entsprechend groß. Nun gilt es die Frustration in positive Energie für die deutschen Kata-Meisterschaften in der kommenden Woche umzuwandeln. (Thomas Hofmann, Daniel Koliander)

Uli und Elke Bröckel von der Dürkheimer Judovereinigung wurden vom DJB zum ersten Mal für eine Weltmeisterschaft nominiert. Die Teilnahme an einer Kata-WM war ein echtes Highlight. Die beiden haben sich fest vorgenommen und auch darauf hintrainiert, ins Finale zu kommen. Aufgrund der Auslosung stellte sich das als sehr ambitioniert dar. Die späteren Weltmeister sowie die dritten auf dem Podest waren ebenfalls im Pool 2. Das erfahrene französische Paar, das Uli und Elke beim A-Turnier in Brüssel im März 2020 noch knapp geschlagen hatten, zog mit einer besseren Bewertung und Platz 3 im Pool in die Endrunde ein. Insgesamt waren die beiden sowie auch die Betreuer der Kata-Komission mit Ihrer darbegotenen Leistung sehr zufrieden, wenn auch die Bewertung nicht den Erwartungen entsprach.

Alles in allem war die Teilnahme an der Kata-WM 2021 in Lissabon ein starkes Erlebnis für die Dürkheimer Judoka. (Elke und Ulrich Bröckel)

Auch der DJB berichtete: https://www.judobund.de/aktuelles/detail/abschluss-der-kata-wm-4952/

Premiere im Judo Kata Bereich. Zwei Judo Teams aus der Pfalz bei der Kata-WM

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Thomas Hofmann
Zum ersten Mal werden aus der Pfalz zwei Judo Teams auf einer Weltmeisterschaft auf die Tatami gehen.

Am kommenden Wochenende machen sich die Sportler auf dem Weg nach Lissabon, um dort am Dienstag und Mittwoch ihre jeweiligen Kata zu demonstrieren. Coronabedingt müssen alle Teilnehmer 3 PCR Tests absolvieren und dürfen bis zum Wettkampftag die Hotelzimmer nicht verlassen. Im Gegensatz zu den Profis laufen hier erhebliche Mehrkosten für die Sportler auf.

In der Ju no kata starten zum ersten Mal auf einer WM Elke und Ulrich Böckel von der Dürkheimer Judo Vereinigung. Die mehrfachen Deutschen Vizemeister und Sieger des letzten A Turniers in Belgien 2019 treten gegen insgesamt 19 Teams an. Der Wettbewerb wird am Dienstag 26.10.21 durchgeführt.

Zum wiederholten Male treten in der Kodokan Goshin Jutsu die 6. der WM in Mexico 2018, Daniel Koliander und Thomas Hofmann (beide JSV Speyer), an. Hier sind insgesamt 18 Paare gemeldet. Das Ziel der 5 fachen Deutschen Meister ist das Erreichen der Endrunde der besten 6 Paare. Hier ist allerdings auch Losglück mitentscheidend, da immer die ersten 3 Paare je Pool ins Finale kommen. Also Daumendrücken für Mittwoch den 27.10.2021.

Beide Teams fühlen sich gut vorbereitet und danken dem JSV Speyer für die guten Trainingsmöglichkeiten (als Kaderathleten) auch während der Corona Zeit.

Das dritte möglich Paar Jürgen Mohr und Reinhard Köhler (Speyer/Zeiskam) verzichtetet wegen der Corona Auflagen auf eine mögliche Nominierung. So stellt der kleine Judo Verband Pfalz immerhin 40% der deutschen Nationalmannschaft an diesem Highlight 2021.

Unter dem Link der IJF World Championships Kata 2021 https://www.ijf.org/competition/2266 kann das Turnier verfolgt werden.

Ergebnisse SWDEM u18

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-55 kg
Platz 2 Timo Brandenburg JSV Speyer

-66 kg
Platz 2 Samuel Mendel JSV Speyer
Platz 3 Till Braunbach 1. JC Zweibrücken

-73 kg
Platz 3 Noah Kallenbach Judokan Landau

Herzlichen Glückwunsch!