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Riesenerfolg für den Judoverband Pfalz auf den Judo-Kata Europameisterschaften in Podcetrtek in Slowenien

(Bad Dürkheim, Elke und Uli Bröckel). Die European Judo Championships Kata fanden in diesem Jahr am 12. und 13. Juni in Podcetrtek in Slowenien statt. Der Deutsche Judobund hatte Elke und Ulrich Bröckel von der Dürkheimer Judovereinigung zur Teilnahme in der Ju no Kata nach den guten Ergebnissen beim Turnier in Brüssel im März d.J. und bei den Deutschen Meisterschaften im Mai für die Teilnahme nominiert

In der Vorrunde starteten in der Altersklasse AK2 zehn Paare aus der Schweiz, Belgien, Frankreich, Kroatien, Italien und Deutschland.

Wir starteten als letztes deutsches Paar am Tag der Vorrunde und als letztes Paar in der Ju no kata. Wir beiden waren erst kurz vor 17.00 h an der Reihe, also hieß es, die mentale Spannung bis zu diesem Zeitpunkt aufrecht zu erhalten. Kurz nach Verlassen der Matte war klar, dass eine Wertung von 399,5 Punkte sicher für den Einzug ins Finale am folgenden Tag reichen würde. Das war auch das von uns gesteckte Ziel vor dem Wettkampf.

Am Dienstag durften wir dann als 3. Paar in der Finalrunde bereits um 11.30 h auf die Matte. Bei gefühlt verbesserter Leistung zum Vortag erreichten wir bei gleicher Punktzahl wie in der Vorrunde sicher den 3. Platz und holten für das deutsche DJB-Team und den Judoverband Pfalz eine Bronzemedaille.

Insgesamt war der Deutsche Judobund mit 17 Kata-Paaren auf den Europameisterschaften vertreten. Von diesen 17 Paaren erreichten 7 Paare das Finale und zwar in allen 5 Katas.

Von diesen 7 Paaren konnten 4 Paare eine Medaille holen, zweimal Gold und zweimal Bronze. Wir beiden waren sehr zufrieden mit unserem Ergebnis und hatten viel Spaß mit dem gesamten deutschen Team.  Während des gesamten Wettkampfes herrschte ein super Teamgeist, der alle Wettkämpfer antrieb.

Wir möchten an dieser Stelle Thomas Hofmann, den Kata-Beauftragten des Landesverbandes Pfalz ganz herzlich danken. Er hat das Fach Kata als eine der drei Hauptübungsformen des Judo in die Pfalz gebracht und viele Paare erfolgreich mit Kata „infiziert“ sowie eine eigene Kata-Gruppe gebildet. Er hat mit seinem profunden Kata-Wissen den Grundstein für viele eigene Erfolge wie auch den von uns gelegt. Weiterhin hatten wir eine super Unterstützung durch die Kata-Kommission – an vorderster Stelle sei Dr. Magnus Jezussek genannt.

Erfolg bei der Deutschen Kata Meisterschaft 2023

(Bad Ems, Thomas Hofmann). Am Sonntag feierten die Pfälzischen Judoka erneut einen 2. Platz bei den Deutschen Kata Meisterschaften. 

Trotz starker Konkurenz und als einziges Pfälzer Team am Start zeigten Elke und Ulrich Bröckel (Dürkheimer Judovereinigung) bei den Deutschen Kata Meisterschaften 2023 in Bad Ems, warum sie zu Recht vom DJB erneut für die Europa Meisterschaften nominiert wurden. 

Die in Rahmen des Judo Festivals durchgeführten Meisterschaften zeigten eine starke Konkurrenz in der Ju no Kata. 

Verdientermaßen konnten sich die beiden mit einer starken Leistung in der Vorrunde hinter den mehrfachen Welt- und Europameistern mit 409.5 Punkten auf Platz 2 präsentieren. 

Nach Durchsprache und besprochenen kleinen Änderungen mit dem Pfälzer Kata Referenten Thomas Hofmann als Coach, gingen die beiden in der entscheidenden Endrunde erneut auf die Matte. 

Und es klappte sehr gut dabei. Mit 412,5 Punkten demonstrierten die beiden in einer tollen Form ihre Kata und wurden dafür mit der Silbermedallie ausgezeichnet. 

Der Fanclub aus der Pfalz gratulierte vor Ort. 

Judoteam Pfalz holt Silber beim Yoko Pokal

(Bad Ems, Volker Heyer) Im Rahmen des Judo-Festivals vom 18. bis 21.05.2023 in Bad Ems wurde am 18.05.2023 zum ersten Mal auch der Yoko Pokal, ein Mixed-Team Mannschaftsturnier der Altersklasse unter 15 Jahren mit jeweils vier weiblichen und vier männlichen Gewichtsklassen ausgetragen. 13 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen die Herausforderung an.

Das Judoteam Pfalz bestand aus folgenden Judoka:

Weiblich:
-40kg Babette Wegeler, Annika Schulte (beide JSV Speyer)
-48kg Antonia Büttner (JSV Speyer), Gabriela Pereckocka (HHG/JSV Kaiserslautern)
-57kg Maxima Zink, Lina Stark (beide HHG/JSV Kaiserslautern)
+57kg ohne Besetzung

Männlich:
-43kg Lukas Wolf (JSV Speyer
-50kg Silas Hartmann, Lennard Flick (beide JSV Speyer)
-60kg Michael Kistner (HHG/TV Rodenbach)
+60kg ohne Besetzung

Obwohl jeweils die obere Gewichtsklasse nicht besetzt werden konnte, präsentierte sich das Team in glänzender Verfassung. In einem Dreierpool gelang in der ersten Begegnung gegen Münster ein ungefährdeter 6:2-Sieg, bevor der Poolsieg gegen den PS Karlsruhe beim Endstand von 4:4 nur aufgrund der um drei Punkte besseren Unterbewertung erzielt werden konnte.

Im Viertelfinale stand man dem Judoteam Rheinland gegenüber, das mit einem 5:3 besiegt wurde.

Eine besondere Situation entstand im Kampf um den Einzug ins Finale. Gegner war das favorisierte Judoteam Thüringen, welches von Markus Kost, bis 2021 langjähriger Trainer im JSV Speyer, betreut wurde. Es entwickelte sich eine knappe Begegnung und am Ende hieß es 4:4, Unterbewertung 40:40. Ein Stichkampf sollte die Entscheidung bringen und die Wahl fiel auf die -57kg Klasse, in der Maxima Zink zuvor schon ihre Gegnerin bezwungen hatte. Dementsprechend zuversichtlich waren die Pfälzer, bevor ein Schockmoment zu überstehen war. Ein Wurfansatz von Maxima, bei dem sie sich selbst auf den Rücken warf, wurde vom Hauptkampfrichter mit Ippon für die Thüringerin bewertet, was die Niederlage für das pfälzische Team bedeutet hätte. Zum Glück nahmen die Außenrichter nach Begutachtung der Aufzeichnung die Entscheidung zurück und der Kampf ging weiter. Maxima war weiter die bessere Athletin, konnte ihre Gegnerin in den Boden bringen und mit einem Armhebel zum Aufgeben zwingen. Große Freude bei den Pfälzern ob des Finaleinzugs, Niedergeschlagenheit dagegen bei den Thüringern.

Das Finale gegen den VfL Sindelfingen war leider eine klare Sache und ging mit 6:2 verloren.

Nichtsdestotrotz ist die Silbermedaille ein großartiger Erfolg für den Judoverband Pfalz mit den Stützpunkten in Speyer und Kaiserslautern.

Ehrung zum 6. Dan Judo

(Speyer, Thomas Hofmann, KATA-Referent) Vor dem Publikum der Kata Meisterschaften konnte Michael Hoffmann vom JSV Speyer der verdiente 6. Dan (Rot-Weißer Meistergrad) überreicht werden. Michael, der selbst national und international in der Kime no Kata und der Koshiki no Kata Erfolge feiern konnte und seit Jahren als Wertungsrichter den Judo Verband Pfalz in allen Kata bei den deutschen Meisterschaften vertritt, bekam endlich seine Urkunde und darf nun mit Stolz den hohen Dan-Grad tragen. Die Ehrung war vom Ehrenrat des Deutschen Judobundes im Oktober 2022 bestätgt worden. Nun gab es diese würdige Gelegenheit, die Ehrung zu vollziehen.

23.04.2023 Judo Kata-Meisterschaften. Ergebnisse

(Speyer, Thomas Hofmann, KATA-Referent) Am 23.04.23 fanden im Judomaxx die Kata Meisterschaften der Landesverbände Pfalz-Rheinland-Saarland statt.

Es gingen 24 Teams in 7 Kata an den Start. Ziel der Teilnehmer waren den Kata Teil zum nächsten Dan (schwarzer Gürtel) zu bestehen oder Punkte zum aktuellen Stand zu bekommen.

In der Nage-no-Kata konnten sich Daniel Weigert (1.JC Grünstadt) mit Uke Mathias Mathias Reznicek (TV Asselheim) vor Patrick Bühler und Hanna Bößler (beide 1.JC Grünstadt) sichern.

Den ersten Platz in der Jugend Nage-no-Kata belegten Ella Cordes mit Alisa Basaran vor Alexander Krämer und Annika Schulte Platz 1.

Thomas Benker (1.JC Grünstadt) konnte sich den Titel in der Katame-no-Kata mit seinem Uke Mathias Mathias Reznicek (TV Asselheim) sichern.

Mathias Reznicek (TV Asselheim) ging auch in der Nage waza ura no Kata an den Start und zum ersten Platz.

Die Ju no Kata wurde von den international erfolgreichen Uli und Elke Bröckel (Dürkheimer JV) domminiert die Lea und Julia vom BSC Samurai Marburg distanzieren konnten.

Eine klare Sache war auch die Kodokan Goshin Jutsu die von Anita Glaser (SV Rengershausen) und Michael Hecker (TSG Wiesloch) gewonnen konnte.  Zweite wurden Axle Neymann und Jörg Schultheiß von JJC St. Ingbert.

In der Itsutsu no Kata konnten sich Lea und Julia vom BSC Samurai Marburg den Titel sichern. Alle Ergebnisse folgen in einer PDF-Datei:

20230423 Ergebnisse Kata Meisterschaften (PDF)Im Browser ÖffnenHerunterladen

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25./ 26.03.2023 Osterturnier Zeiskam: Hinweise

Hinweise zum Osterturnier in Zeiskam

Liebe Vereinsvertreter/innen,

am Wochenende findet das Osterturnier in Zeiskam statt.

Aufgrund einiger Rückfragen hier nochmal die bereits geltenden Regelungen verdeutlicht:

In Rücksprache mit dem DJB muss sich der Ausrichter, wenn offizielle Funktionäre (Kampfrichter, etc.) angefordert werden, zu 100% an die Wettkampfordnung des DJB halten. Gerade im Bereich der U15 ist in der Ausschreibung fälschlicherweise der 8. Kyu (weiß-gelb) als startberechtigter Kyu-Grad festgelegt. Dies ist lt. WKO (siehe auch – Jugendregelungen des Deutschen Judo Bundes e.V.) nicht zulässig.

Es gilt: In der U15 ist man ab dem 7. Kyu (gelb) startberechtigt. Ein 8. Kyu ist in der U15 nicht startberechtigt!

Da die Ausschreibung hier fehlerhaft war, müssen alle Vereine, diese Information schnellstmöglich an die Betroffenen kommunizieren.

Eine Ausnahme ist in keinem Fall gestattet.

Ein Start ohne gültigen Judopass ist nicht möglich! (Dies sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.)

Ebenso verhält es sich mit einem nicht ordnungsgemäßen Judopass. (keine Kyu-Prüfung, keine Jahressichtmarken, etc.)

Eine Ausnahme ist ebenso in keinem Fall gestattet. 

Wir wünschen uns alle, dass Judo wieder auf allen Ebenen stattfinden kann und gerade die Kinder- und Jugendturniere sind enorm wichtig. Wir dürfen jedoch in keinem Fall einen Präzedenzfall schaffen, der womöglich noch als Grundlage für andere Ausrichter herhalten muss. Diese zwei „Regelungen“ sind nicht neu und weisen nur darauf hin, sich an geltende Ordnungen zu halten.

Eine Diskussion über diese geltenden „Regelungen“ mit den Kampfrichter/innen vor Ort bitte ich in jeglicher Form zu unterlassen.

Bei Unstimmigkeiten und Fragen im Vorfeld kann man sich gerne an mich wenden. (d.sack@judoverbandpfalz.eu)

Ich wünsche allen Kämpferinnen und Kämpfern sowie deren Trainer/innen viel Erfolg beim Osterturnier, dem Ausrichter eine gute Orga und den Kampfrichter/innen ein gutes Händchen.

Viele Grüße

Daniel Sack

Kampfrichterreferent 

KATA: Erfolg beim Marcel-Clause-Turnier in Brüssel

Elke und Uli Bröckel starteten am gestrigen Sonntag beim Marcel-Clause Judo-Kata-Turnier im belgischen Louvaine la Neuve (bei Brüssel). Das ist traditionell das erste A-Turnier auf europäischer Ebene im Jahr. Neben Teilnehmern aus 15 europäischen Ländern starteten in diesem Jahr auch Athleten aus den USA und Canada. Insgesamt gingen 85 Kata-Paare an den Start, aus Deutschland waren es 8 Paare.

Nach den Judo-Kata-Weltmeisterschaften im September 2022 in Krakau, die für Uli und Elke verletzungsbedingt nicht zufriedenstellend verliefen, folgte zunächst eine mehrmonatige Trainingspause. Erst im Januar fingen die beiden wieder mit regelmäßigem Training an. Der erste Termin im Jahr war der Saisonstart des Judo-Kata-Nationalkaders Anfang Februar in Düsseldorf, der für die Athleten des Kaders verpflichtend ist. Die erneute Berufung von Uli und Elke in den Kader für das Jahr 2023 erfolgte bereits Ende Dezember letzten Jahres. Durch das intensive Training in Düsseldorf und die weitere Vorbereitung im Kata-Team in Speyer konnten sich Elke und Uli im ersten Durchgang in Brüssel fürs Finale qualifizieren. Der Finaldurchgang war für die beiden der bessere, reichte aber knapp nicht für eine Medaille. Das Ergebnis ist ein 4 Platz, mit dem die beiden jedoch zufrieden sind. Es war nach der Verletzungspause das erste internationale Turnier der beiden Dürkheimer Judoka, das zeigte, dass das alte Leistungsniveau wieder erreicht werden konnte. Der Punkteabstand vom 1. zum 4. Platz betrug gerade mal 5,5 Punkte. Elke und Ulrich wurden mit 390,5 Punkten bewertet, der erste Platz ging an Frankreich mit einer Wertung von 396 Punkten.
DJB-Team: Beim diesjährigen Marcel-Clause Turnier konnte das Deutsche Kata-Team lediglich eine Bronzemedaille in der Katame no Kata erkämpfen.

25./ 26.02.2023 Deutsche Meisterschaft u18. Ergebnisse

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Mit zweimal Platz 7 kehren die Pfälzer Judoka von der Deutschen Meisterschaft u18 (Leipzig) nach Hause:
Platz 7 Alesia Büttner bis 57 kg (25 Teilnehmerinnen)
Platz 7 Jihane Rahmoun bis 63 kg (24 Teilnehmerinnen)
Herzlichen Glückwunsch!
Berichterstattung DJB:
25.02.2023 männlich https://www.judobund.de/aktuelles/detail/nach-zehn-stunden-standen-die-u18-meister-fest-5705/
26.02.2023 weiblich https://www.judobund.de/aktuelles/detail/tabea-mecklenburg-verteidigt-dm-titel-5706/