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KATA: Erfolg beim Marcel-Clause-Turnier in Brüssel

Elke und Uli Bröckel starteten am gestrigen Sonntag beim Marcel-Clause Judo-Kata-Turnier im belgischen Louvaine la Neuve (bei Brüssel). Das ist traditionell das erste A-Turnier auf europäischer Ebene im Jahr. Neben Teilnehmern aus 15 europäischen Ländern starteten in diesem Jahr auch Athleten aus den USA und Canada. Insgesamt gingen 85 Kata-Paare an den Start, aus Deutschland waren es 8 Paare.

Nach den Judo-Kata-Weltmeisterschaften im September 2022 in Krakau, die für Uli und Elke verletzungsbedingt nicht zufriedenstellend verliefen, folgte zunächst eine mehrmonatige Trainingspause. Erst im Januar fingen die beiden wieder mit regelmäßigem Training an. Der erste Termin im Jahr war der Saisonstart des Judo-Kata-Nationalkaders Anfang Februar in Düsseldorf, der für die Athleten des Kaders verpflichtend ist. Die erneute Berufung von Uli und Elke in den Kader für das Jahr 2023 erfolgte bereits Ende Dezember letzten Jahres. Durch das intensive Training in Düsseldorf und die weitere Vorbereitung im Kata-Team in Speyer konnten sich Elke und Uli im ersten Durchgang in Brüssel fürs Finale qualifizieren. Der Finaldurchgang war für die beiden der bessere, reichte aber knapp nicht für eine Medaille. Das Ergebnis ist ein 4 Platz, mit dem die beiden jedoch zufrieden sind. Es war nach der Verletzungspause das erste internationale Turnier der beiden Dürkheimer Judoka, das zeigte, dass das alte Leistungsniveau wieder erreicht werden konnte. Der Punkteabstand vom 1. zum 4. Platz betrug gerade mal 5,5 Punkte. Elke und Ulrich wurden mit 390,5 Punkten bewertet, der erste Platz ging an Frankreich mit einer Wertung von 396 Punkten.
DJB-Team: Beim diesjährigen Marcel-Clause Turnier konnte das Deutsche Kata-Team lediglich eine Bronzemedaille in der Katame no Kata erkämpfen.

25./ 26.02.2023 Deutsche Meisterschaft u18. Ergebnisse

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Mit zweimal Platz 7 kehren die Pfälzer Judoka von der Deutschen Meisterschaft u18 (Leipzig) nach Hause:
Platz 7 Alesia Büttner bis 57 kg (25 Teilnehmerinnen)
Platz 7 Jihane Rahmoun bis 63 kg (24 Teilnehmerinnen)
Herzlichen Glückwunsch!
Berichterstattung DJB:
25.02.2023 männlich https://www.judobund.de/aktuelles/detail/nach-zehn-stunden-standen-die-u18-meister-fest-5705/
26.02.2023 weiblich https://www.judobund.de/aktuelles/detail/tabea-mecklenburg-verteidigt-dm-titel-5706/

Rücktritt von Martyna Trajdos und Jasmin Grabowski

Zum Jahresende gaben vier Athleten der Nationalmannschaft ihren Rücktritt vom Leistungssport bekannt – darunter Martyna Trajdos und Jasmin Grabowski vom 1. Judoclub Zweibrücken.

https://www.judobund.de/aktuelles/detail/athleten-verabschieden-sich-5652/

Martynas Erfolgsgeschichte ist lang. Höhepunkt: Olympiateilnahme 2021 mit Team-Bronze. Sie kämpfte sechs Weltmeisterschaften mit WM-Bronze 2019 und weiteren Platzierungen, zehn Europameisterschaften in verschiedenen Altersklassen mit fünf Medaillen und vier Platzierungen, dabei wurde sie 2015 Europameisterin, mit dem Team weitere je zwei Silber und Bronzemedaillen. Und nicht zuletzt gewann sie drei Mal den nationalen Meistertitel. In ihrer Sammlung befinden sich 27 Medaillen von der IJF-Tour.

Jasmin, die vielen sicher noch unter ihrem Mädchennamen Külbs bekannt ist, ist seit 2008 international unterwegs und kann auf etwa 250 Kämpfe auf diesem Niveau zurückblicken. Zwei Olympia-Teilnahmen 20216 und 2021, auch sie war im Olympia-Bronze-Team 2021 – und auch für sie war sicher der Höhepunkt ihrer Karriere. Sie nahm an acht Europameisterschaften teil und errang Silber und drei Mal Bronze sowie drei weitere Platzierungen. Auch an Weltmeisterschaften der Junioren und Frauen nahm sie acht Mal teil und platzierte sich drei Mal. Darüber hinaus hat sie 16 IJF-Medaillen und zehn DEM-Medaillen gesammelt, davon drei goldene.

Wir haben hier einen Ausschnitt aus der Veröffentlichung des Deutschen Judobundes leicht verändert zitiert. Der Judo Verband Pfalz wünscht den beiden alles Gute auf ihrem weiteren Weg. Wir hoffen, wir können sie noch ab und zu in der Pfalz begrüßen. Mit einem herzlichen Dankeschön an Jasmin und Martyna und alle, die sie bis hierher begleitet haben.

Deutscher Jugendpokal u15

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Von Volker Heyer

Am 03.12.22 führte der Deutsche Judo-Bund in Senftenberg/Brandenburg die mit Deutschem Jugendpokal bezeichneten Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften der Altersklasse unter 15 Jahren durch.

Der JSV Speyer nahm mit Unterstützung von Judoka des JSV Kaiserslautern sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen mit je einer Mannschaft als Kampfgemeinschaft JSV Speyer/ JSV Kaiserslautern teil.

Das Team um die frischgebackenen südwestdeutschen Meisterinnen Alesia Büttner und Jihane Rahmoun starteten zwar mit einer knappen 2:3 Auftaktniederlage gegen die Kampfgemeinschaft PSV Olympia Berlin/AC Berlin in den Wettkampf, gewannen danach aber souverän gegen den JV Nürtingen/Württemberg und im Viertelfinale gegen TH Eilbeck/Hamburg jeweils mit 4:1. Im Halbfinale gegen die Kampfgemeinschaft TSV Abensberg/TSV Großhadern/Bayern verpasste das Pfälzer Team durch eine 1:4 Niederlage zwar den Einzug ins Finale, konnte sich jedoch im Kampf um Platz 3 wiederum souverän mit 4:1 gegen die Kampfgemeinschaft JKG Diekholz/VfL Grasdorf/Niedersachsen durchsetzen und die Bronzemedaille erkämpfen.

Folgende Athletinnen standen in der Mannschaft:

-40kg Sabrina Rahmoun, Babette Wegeler (beide JSV Speyer), -48kg Antonia Büttner (JSV Speyer), Lina Stark (JSV Kaiserslautern), -57kg Alesia Büttner, Carolin Dietrich (beide JSV Speyer), Maxima Zink (JSV Kaiserslautern), -63kg Jihane Rahmoun (JSV Speyer).

Da die offene Gewichtsklasse +63kg von den Pfälzerinnen nicht besetzt werden konnte, musste in jeder Begegnung bereits ein 0:1 Rückstand aufgeholt werden.

Das mit weniger Erwartungen in das Turnier gestartete männliche Team enttäuschte nicht und gewann zwei ihrer fünf Begegnungen. Nach einer Auftaktniederlage gegen den VfL Sindelfingen/Württemberg (1:3) gewann die Mannschaft ihre nächsten beiden Kämpfe gegen die KG Sandkrug/Vilsbek 2/Niedersachsen 3:2 und gegen Kaizen Berlin 4:1. 1:3 gegen die KG Leipziger Sportlöwen/Randori Leipzig West/Sachsen und 0:5 gegen die späteren Bronzemedaillengewinner der Judoschule Kano Bremerhaven/Bremen lauteten die weiteren Ergebnisse.

Folgende Athleten standen in der Mannschaft:

-40kg Ferdinand Dietrich, Lukas Wolf (beide JSV Speyer), -46kg Damian Berschauer (JSV Speyer), Leon Hermann (JSV Kaiserslautern), -55kg Jannik Knecht, Nathaniel Wagner (beide JSV Speyer), -66kg Paul Steinbrenner, Noah Njonga (beide JSV Kaiserslauern).

Auch das Männerteam konnte die offene Gewichtsklasse +66kg nicht besetzen und lag demnach in jeder Begegnung bereits 0:1 hinten.

Das Trainerteam um Nadine Lautenschläger, Peter Lichtmannegger, Volker Heyer (alle JSV Speyer) und Lucas Schillig (JSV Kaiserslautern) waren mit den Leistungen beider Mannschaften sehr zufrieden, insbesondere das Frauenteam erfüllte die in sie gesetzten Erwartungen. Großen Dank geht auch an die begleitenden Eltern, die sich um die Verpflegung kümmerten und als Fahrer zur Verfügung standen.

Zwei Deutsche Meistertitel bei der Deutschen Polizeimeisterschaft 2022

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Bericht von Andrea Otremba. Er blickt auf das gesamte rheinland-pfälzische Polizei-Team.

In der Zeit vom 15.-18.11.22 fanden die 34. Deutschen Polizeimeisterschaften am Sport- und Bildungszentrum in Lindow (Mark) Brandenburg statt.

Für die DPM hatten sich 156 Sportlerinnen und Sportler aus 15 Bundesländern und dem Bund angemeldet. Nachdem die DPM Judo 2020 Pandemie bedingt ausfallen musste, war es sehr schön, wieder so viele Judokas auf der Matte zu sehen.

Neben einigen Bundeskaderathleten ließ es sich auch der aktuelle Vize-Olympiasieger, Eduard Trippel aus Hessen, nicht nehmen, bei der DPM an den Start zu gehen. Ein Zeichen, welchen Stellenwert die Meisterschaft inzwischen hat.

Das Rheinland-Pfälzische Team reiste mir 4 Kämpferinnen, 5 Kämpfern und 2 Betreuern nach Brandenburg.

Am ersten Wettkampftag startete Jill Trenz (JSV Speyer) in der Gewichtsklasse bis 63kg. Jill gewann ihren Auftaktkampf vorzeitig mit einem schönen Uchi-Mata (Schenkelwurf) gegen Lena Müller aus Sachsen. Jill kämpfte sich unangefochten vor bis ins Finale. Dort traf sie auf Katrin Zaytseva. Gegen die Athletin aus Nordrhein-Westfalen siegte Jill souverän und wurde bei ihrer ersten DPM Teilnahme Deutsche Polizeimeisterin.

Auch Alexandra Nußbaum ging am ersten Tag der Meisterschaften auf die Matte. Sie kämpfte in der Gewichtsklasse bis 70 kg. Nach Siegen gegen Svenja Hüntemann aus Brandenburg und Jessica Münster aus Hamburg musste sich Alexandra der Nationalkaderathletin Szaundra Dietrich aus Nordrhein-Westfalen leider geschlagen geben. Im „kleinen Finale“ bezwang Alexandra dann Kristin Gärner aus Bremen überlegt und durfte sich über die Bronzemedaille in einem sehr starken Teilnehmerfeld freuen.

Die Rheinland-Pfälzische Mannschaft schickte in der Gewichtsklasse bis 81kg der Männer mit Richard Rockenfeller (JC Neuwied), Jan Burkhard (JC Schindhard) und Luca Bößer (JSV Speyer) gleich 3 Kämpfer auf die Matte. Alle Drei zeigten in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse mit 26 Männern, gespickt mit deutschen Spitzenjudokas, tolle Leistungen und konnten auch Kämpfe für sich entscheiden. Richie zeigte, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist, Luca begeisterte mit sehenswerten Techniken und Jan konnte sogar mit 2 Siegen den 7. Platz erreichen.

Am zweiten Kampftag startete Paul Ufelmann in der Gewichtsklasse bis 66kg. Paul (eigentlich im Ringen beheimatet) konnte den ersten Kampf gegen Ilyev Gleb aus Baden-Württemberg für sich entscheiden. Im Kampf um den 3. Platz unterlag Paul leider Helge Gövert aus Nordrhein-Westfalen. Somit ein toller 5. Platz für Paul.

Bis 52kg der Damen stellten wir 2 Starterinnen. Sarina Schellert (JJC Mendig) und Sina Daniel (VFL Lahnstein) trafen auch gleich im ersten Kampf aufeinander. Diesen konnte Sarina für sich entscheiden. Im 2. Kampf konnte sich Sarina dann mit einer tollen Kampfleistung gegen Anja Kluczenski aus Brandenburg durchsetzen. Gegen Laura Hillert aus Nordrhein-Westfalen musste sich Sarina nur mit einem halben Punkt geschlagen geben. Da Laura Hillert vorher jedoch einen ganzen Punkt abgeben musste, reichte die erzielte Punktzahl für Sarina, um Platz 1 zu sichern und somit Deutsche Polizeimeisterin in der Gewichtsklasse bis 57kg zu werden.

Sina Daniel zeigte gegen Anja Kluczenski einen schönen Tani-Otoshi (klassische Kontertechnik), welcher zum Sieg führte und holte bei ihrem ersten DPM Start die Bronzemedaille.

In der Klasse +100kg ging Lars-Peter Matthei an den Start. Mit den international erfahrenen Judokas in der Klasse der „schweren Jungs konnte L.P. gut mithalten und am Ende den 7. Platz für sich verbuchen.

Das Rheinland-Pfälzische Team erkämpfte mit dem 5. Platz in der Länderwertung einen Spitzenplatz und hatte nur die Teams vom Bund, Bayern, NRW und Niedersachsen vor sich. Trainer Marco Müller und Mannschaftführerin Andrea Otremba waren sehr zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Mannschaft und die Integration junger Kämpferinnen und Kämpfer lässt hoffnungsvoll auf die nächste DPM 2023 in Hannover blicken.

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