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Internationales Dieter Born Turnier 2019

Die Pfälzer Judoka nahmen mit Judoka aus Luxemburg als interreg Judo Team an diesem Kata-Turnier teil und konnten sehr gute Ergebnisse erzielen. Herzlichen Glückwünsch an das gesamte Team!
Die Pfälzer Teilnehmer erreichten folgende Platzierungen erzielen:

Kime no Kata
Platz 10 für Jürgen Gail und Carmen Brech

Katame no Kata
Reinhard Köhler und Jürgen Mohr auf Platz 2 unter 15 Paaren.

Kodokan Goshin Jutsu
Thomas Hofmann und Daniel Koliander auf Platz 1

Ju no Kata
Daniel Koliander und Mirjam Berensdorff auf Platz 4
Ulrich und Elke Bröckel auf Platz 1

Koshiki no Kata
Thomas Hofmann und Jürgen Mohr auf Platz 1

Interreg Judo Team Meisterschaft u15

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Luxemburg, 29.11.2019 (Text: Tom Schmit)
Nach einer ersten Ausgabe der « U18 Interreg Judo Team Championships 2019 », die am 22. November 2019 im beeindruckenden Marmorsaal in Bad Ems im Rheinland ausgetragen wurde, fand gestern, am Mittwoch 27.11.2019, in Amnéville eine zweite Ausgabe für die Altersklasse der U15 statt.

Bei dieser Gelegenheit war es den Ausrichtern von sehr großer Bedeutung die Gleichberechtigung, soziale Integration und Toleranz in den Vordergrund zu stellen, wie es Herr Bernard Messner, Ehrengast und höchstrangiger Judoka in der « Région Grand Est » (8. Dan), in seiner Begrüßungsansprache zweisprachig betonte. Das angepasste Wettkampfsystem sah vor in gemischten Teams zu kämpfen, bestehend aus 3 weiblichen Judokas, 3 männlichen Judokas, 2 Judokas mit mentaler Beeinträchtigung und einer Gruppe, die eine Judo-Vorführung mit Begleitmusik („Judo-Show“) präsentierte. Eine originelle Neuheit!

Am Ende haben die umstrittenen Kämpfe und die sorgfältig einstudierten Vorführungen die Aufmerksamkeit des interregionalen Publikums auf sich gezogen, aber es sind auch und vor allem die Judo-Werte, die während der gesamten Maßnahme vollständig gelebt wurden, die in aller Erinnerung bleiben werden.

Es war für alle eine unglaubliche Freude zu sehen, wie junge Menschen aus der ganzen Großregion vor den Mannschaftsbegegnungen, im Rahmen eines gemeinsamen Interreg Judo Trainings, zusammen trainierten. Sie hatten Spaß und Freude am Raufen und vergnügten sich ohne Komplexe und Vorurteile, ohne Berührungsängste und unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder mentalem Zustand! Am Ende des sportlichen Teils, schlossen alle, Ehrengäste, Freiwillige, Organisatoren, Kampfrichter und Listenführer, Zuschauer, Sportler und Trainer, den Tag mit einem echten Moment des Teilens und Austausches in geselliger Runde ab.

Die Interreg Judo Cooperation gratuliert der französischen Mannschaft der LGEJ zu ihrem Sieg bei den diesjährigen U15 Interreg Judo Team Championships! Auch ein großes Lob an die luxemburgische und deutsche Mannschaften für die hervorragenden Leistungen! Luxemburg gewinnt am Ende Silber, die zusammengesetzte Mannschaft aus dem Saarland, dem Rheinland und der Pfalz, Bronze.

Abschließend noch ein sehr großes Dankeschön an die vielen Freiwilligen, Leiter und Verantwortlichen vom JC Amnéville und der LGEJ, ohne die die Organisation nicht möglich gewesen wäre! Wir freuen uns bereits auf die nächste Zusammenarbeit.

Trauer um Wilhelm Eschmann

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Wilhelm Eschmann ist verstorben – Ludwigshafen/ Rhein, 25.11.2019 (Text: Peter Nicklas)

Ein Judoka der ersten Stunde ist verstorben. Wilhelm Eschmann vom ESV Ludwigshafen und der TG Limburgerhof ist am 20. November im Alter von 82 Jahren verstorben.

Wilhelm Eschmann, Träger des 4. Dan, leitete über Jahrzehnte hinweg als Abteilungsleiter die Geschicke im ESV Ludwigshafen. Ebenfalls viele Jahrzehnte war er als Übungsleiter auf der Judomatte aktiv.

Im Judoverband Pfalz war er bei Kyu– und Danprüfungen als Prüfer tätig. Auch als Landeskampfrichter stand er in der Anfangszeit auf der Matte.

Wilhelm Eschmann begann im Jahr 1955 mit dem Judosport bei PSV Ludwigshafen. Kurze Zeit später trat er in den ESV Ludwigshafen ein, welchem er bis zu seinem Tod treu blieb. Ende der siebziger Jahre zog er nach Limburgerhof. Dort engagierte er sich auch bei der TG Limburgerhof im Jugendbereich als Trainer.

Wilhelm Eschmann war eine Persönlichkeit.
Die Judogemeinde trauert um einen engagierten Judosportler.

U18 Interreg Judo Team Championships 2019

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Die U18 Judo Mannschaftsmeisterschaft der #Großregion hat gestern, am 22. November 2019, im Marmorsaal in Bad Ems (Rheinland) stattgefunden.

Inmitten von Kultur und in Anwesenheit von zahlreichen Ehrengästen, traten drei Auswahlmannschaften aus Deutschland (Saarland, Rheinland-Pfalz), Frankreich (Région Grand Est / Lorraine) und Luxemburg gegeneinander an.

Zur großen Freude aller Zuschauer verliefen die Kämpfe auf Augenhöhe mit, am Schluss, einem Gesamtsieg Luxemburgs ! Die deutsche Mannschaft schließt die Meisterschaft auf Platz 2 und die Vorjahressieger aus Frankreich auf dem dritten Treppchen ab. Die genauen Ergebnisse der jeweiligen Begegnungen finden Sie am Ende des Beitrages.

Die Interreg Judo Cooperation bedankt sich sehr herzlich beim Judoverband Rheinland e.V. und seinem Präsident, Herr Carl Eschenauer, für die tadellose Organisation dieser Meisterschaft, sowie bei allen Ehrengästen und Zuschauer für ihre Anwesenheit. Am Schluss noch ein großes Lob an die Sportler und Trainer für ihren Einsatz, die herausragende sportliche Leistung und ihr einwandfreies Verhalten und Fairplay. (Text Tom Schmit Interreg Judo Cooperation )

Ergänzung von Manfred Dreiseitl: Es war die schönste und best organisierte Judo-Veranstaltung, die ich bisher erlebt habe. Das hat Carl spitze gemacht! Das deutsche Team hat trotz einer unbesetzten Gewichtsklasse toll gekämpft. Alle Begegnungen wurden erst im letzten Kampf entschieden, es stand nach dem fünften Kampf immer 3:2, es war super spannend. Zwei Begegnungen endeten 3:3 und wurden in der Unterbewertung mit 30:27 entschieden.

Für Deutschland kämpften:

Julia Holstein (JSV)
Lisa Rrustaj (JSV)
Vanessa Adam (JSV)
Till Braunbach (JSV)
Samuel Mendel (JSV)
Julijan Pantelic (JSV)
Sina Daniel (VfL Lahnstein)
Lea Federov (SC Bad Ems)
Betreuer waren: Markus Kost, Manfred Dreiseitl, Axel Braunbach, Lulzim Rrustaj

Trainerfortbildung mit Frank Wieneke in Speyer

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Am vergangenen Sonntag den 10. November fand im Judomaxx in Speyer die jährliche Trainerfortbildung des Judoverband Pfalz statt.

Referent Frank Wieneke führte mit seiner lockeren, positiven Art gekonnt durch die Thematik:

„Langfristiger technisch/taktischer Leistungsaufbau eines Judokas“, des ursprünglichen Referenten Leo Held, der aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen musste.

Nach einer kurzen Erwärmung stieg Wieneke zunächst beim Punkt Kumi-kata ein und demonstrierte Lösungen für Griffaufbau und -dominanz bei verschiedenen Distanzen zum Partner. Diese und auch Übungsformen für Griff- und Zugkraft konnten die über 50 anwesenden Judoka dann auch immer selbst testen und üben.

Im Anschluss daran ging es weiter mit Übungsformen zu Wurftechniken. Hierbei betonte Wieneke wie wichtig es sei, dass ein Judoka variabel aus allen Bewegungsrichtungen werfen kann und gab natürlich auch dazu wertvolle Übungsformen und Tipps. Die vom DJB entwickelte Grundkampfkonzeption (GKKZ) wurde mittels Uchi-komi durchgesprochen und geübt. Auch hier betonte der Referent die Bedeutsamkeit, dass ein Judoka in der Lage ist variabel in alle sinnvollen Wurfrichtungen werfen zu können.

Die Kerntechniken der GKKZ, die hier geübt wurden waren Morote-seoi-nage und Uchi-mata, O-soto-gari, O-uchi-gari und Sode-tsuri-komi-goshi und Ippon-seoi-nage zur anderen Seite.

Im letzten Teil wurde auf die zuletzt sehr wichtig gewordene Situation des Übergangs vom Stand in die Bodenlage gesprochen. Der Olympiasieger erklärte zunächst ab wann eine Situation, laut aktuellem IJF-Regelwerk als Bodensituation zählt und demonstrierte anschließend sinnvolle Techniken dazu.

Gegen 16:30 endete der Lehrgang und alle Teilnehmer bedankten sich für diesen ertragreichen Lehrgang. Mit neuen Ideen und Wissen im Gepäck können die Teilnehmer die neuen Inputs in ihr Training integrieren.

Wie IN ist Inklusion in den rheinland-pfälzischen Fachverbänden?

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In diesem Jahr fand das Netzwerktreffen im Rahmen der Inklusionswoche statt, wo gemeinsam durch die Vernetzung und Kooperation zwischen den Teilnehmenden neue Ideen entwickelt, sowie strukturelle Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten thematisiert wurden. Die Leitfrage der diesjährigen Veranstaltung lautete: “Wie IN ist Inklusion in den rheinland-pfälzischen Fachverbänden?”. Vertreten war der Judoverband Pfalz durch Jürgen Albert und Jeannine Deutschmann, die sich beide einig sind, dass die Grundsteine im Judoverband Pfalz gelegt sind und man auf dieses Fundament auch in Zukunft aufbauen sollte! Teil der Veranstaltung war ebenfalls die Vorstellung des Sport-Inklusionslotsenprojekts das mit 01/2020 startet.

Ausschreibung Trainer/in Vollzeit für die Sportart, Elternvertretung, in Kaiserslautern

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Der Judoverband Pfalz e.V. sucht zum 01.01.2020 eine/n Trainer/in Vollzeit für die Sportart Judo am Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) und der Eliteschule des Sports (EdS) Staatliches Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern als Elternzeitvertretung befristet bis 31.12.2020:


Bundessichtungsturniere u17 Herne, Holzwickede

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Die Ergebnisse der Pfälzer Judoka:
Samuel Mendel, Judo Sport Verein Speyer / PF -55 kg Platz 3
Timo Brandenburg, Judo Sport Verein Speyer / PF -50 kg Platz 5
Eric Richter, Judo Club Frankenthal / PF -90 kg Platz 5

Herzlichen Glückwunsch!