Trainerfortbildung mit Frank Wieneke in Speyer

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Am vergangenen Sonntag den 10. November fand im Judomaxx in Speyer die jährliche Trainerfortbildung des Judoverband Pfalz statt.

Referent Frank Wieneke führte mit seiner lockeren, positiven Art gekonnt durch die Thematik:

„Langfristiger technisch/taktischer Leistungsaufbau eines Judokas“, des ursprünglichen Referenten Leo Held, der aus beruflichen Gründen kurzfristig absagen musste.

Nach einer kurzen Erwärmung stieg Wieneke zunächst beim Punkt Kumi-kata ein und demonstrierte Lösungen für Griffaufbau und -dominanz bei verschiedenen Distanzen zum Partner. Diese und auch Übungsformen für Griff- und Zugkraft konnten die über 50 anwesenden Judoka dann auch immer selbst testen und üben.

Im Anschluss daran ging es weiter mit Übungsformen zu Wurftechniken. Hierbei betonte Wieneke wie wichtig es sei, dass ein Judoka variabel aus allen Bewegungsrichtungen werfen kann und gab natürlich auch dazu wertvolle Übungsformen und Tipps. Die vom DJB entwickelte Grundkampfkonzeption (GKKZ) wurde mittels Uchi-komi durchgesprochen und geübt. Auch hier betonte der Referent die Bedeutsamkeit, dass ein Judoka in der Lage ist variabel in alle sinnvollen Wurfrichtungen werfen zu können.

Die Kerntechniken der GKKZ, die hier geübt wurden waren Morote-seoi-nage und Uchi-mata, O-soto-gari, O-uchi-gari und Sode-tsuri-komi-goshi und Ippon-seoi-nage zur anderen Seite.

Im letzten Teil wurde auf die zuletzt sehr wichtig gewordene Situation des Übergangs vom Stand in die Bodenlage gesprochen. Der Olympiasieger erklärte zunächst ab wann eine Situation, laut aktuellem IJF-Regelwerk als Bodensituation zählt und demonstrierte anschließend sinnvolle Techniken dazu.

Gegen 16:30 endete der Lehrgang und alle Teilnehmer bedankten sich für diesen ertragreichen Lehrgang. Mit neuen Ideen und Wissen im Gepäck können die Teilnehmer die neuen Inputs in ihr Training integrieren.