Wichtige Informationen bezüglich der bevorstehenden Veranstaltungen des Lehr- und Prüfungsreferats!
Bleibt gesund! Seid Judo – Bleibt Judo 🥋💪🍀

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Die Internationale Judo Föderation stellt international erfolgreiche Athleten in kurzen Filmen vor.
Darunter auch Martyna Trajdos, aktuell Nummer 5 der Weltrangliste 63 kg, Dritte der WM 2019 kurz nach ihrem Wechseln nach Zweibrücken.
Hier der Link auf die IJF-Seite – viel Spaß:
https://www.ijf.org/news/show/i-am-judo-martyna-trajdos
In seiner Sitzung am 16.03.2020 (per Skype) hat der Gesamtvorstand beschlossen, in Anlehnung an den DJB sowie als Reaktion auf die Leitlinien von Bund/ Ländern (vom 16.03.2020) alle Termine/ Maßnahmen bis mindestens Ende April auszusetzen. Damit findet auch die Mitgliederversammlung nicht wie geplant statt.
Der Lehr- und Prüfungsreferent (Thomas Föllinger) hatte bereits alle Maßnahmen seines Ressorts verschoben, der Kampfrichter-Referent (Daniel Sack) bereits Anfang letzter Woche die Kampfrichter über die notwendigen Einschränkungen informiert, die mittlerweile noch größer geworden sind. DJB, IJF usw. hatten beginnend vor ca. 14 Tagen bereits alle Termine ausgesetzt/ abgesagt, die entweder als Kadermaßnahme oder als interreg-Judoteam-Aktion geplant waren.
Der Sportbetrieb (das vereinsbasierte Sporttreiben) ist allgemein ausgesetzt. Darüber hinaus werden die Leitlinien das familiäre und berufliche Leben in den kommenden Wochen/ Monaten erheblich verändern. Es ist unsere Aufgabe, die sozialen Kontakte unserer Judoka/ Mitglieder einzuschränken. Etwaige Trainingspläne für die nächsten Wochen müssen darauf abzielen, dass diese isoliert und individuell umgesetzt werden können (weitgehend zu Hause, ggf. in der freien Natur).
Der DOSB formuliert: wir müssen den „Verzicht auf soziale und sportliche Aktivitäten im Verein nun auch konsequent und umfassend“ umsetzen, der bis 15.03.2020 von vielen Vereinen bereits freiwillig unternommen wurde (als Reaktion auf die Entscheidung der Landesregierung zur Schließung von Kitas, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen).
Der DOSB konstatiert weiter: „Die nun notwendigen Einschränkungen gefährden Existenzen von Vereinen und Verbänden sowie vielen dort engagierten Menschen in unserem Land“ und sichert zu, „dass wir uns im engen Austausch mit der Bundesregierung und den Bundesländern für eine Unterstützung des Sports einsetzen werden“ und „gemeinsam mit unseren Partnern in der Politik möglichst flexible und unbürokratische Lösungen erarbeiten.“
Der Gesamtvorstand ist für alle Judoka ansprechbar und nimmt seine Aufgaben, mit den gegebenen Einschränkungen, wahr. Auch unter Verzicht auf direkten Kontakt ist Kommunikation und Zusammenarbeit weiterhin möglich.
Der Gesamtvorstand wünscht uns allen, dass wir uns bald wieder sehen können – und der Sportbetrieb dann wieder möglich sein wird.
Grabowski und Trajdos im vorläufigen Olympia-Kader
Weltverband sagt alle Olympia-Quali-Turniere ab
Düsseldorf/Zweibrücken (ski/dpa) Jasmin Grabowski und Martyna Trajdos sind vom Deutschen Judobund in den vorläufigen Kader für die Olympischen Spiele in Tokio berufen worden. Damit wäre der 1. Judoclub Zweibrücken dort mit zwei Starterinnen vertreten. Insgesamt hat der DJB 13 Athleten nominiert. Lediglich in der Klasse der Frauen bis 52 Kilogramm ist vermutlich keine deutsche Judoka dabei. Pro Klasse darf nur ein deutscher Athlet bei Olympia an den Start gehen. Als größte Medaillenkandidaten gelten neben Martyna Trajdos, Theresa Stoll, Anna-Maria Wagner, Dominic Ressel und Karl-Richard Frey.
„Wir wissen, dass wir mit einer sehr starken Mannschaft in Tokio an den Start gehen“, sagte Sportdirektor Ruben Goebel, der auch im neu eingeführten Teamwettbewerb auf eine deutsche Medaille hofft. Die endgültige Nominierung erfolgt am 16. Juni durch den Deutschen Olympischen Sportbund.
Im Judo läuft die Qualifikationsphase für Tokio noch bis Ende Mai. So lange haben die Athleten normalerweise Zeit, bei Wettkämpfen Punkte für das Olympia-Ranking zu sammeln. Aufgrund des Coronavirus hat das Exekutivkomitee des Judo-Weltverbands (IJF) allerdings alle olympischen Qualifikations-Veranstaltungen bis 30. April abgesagt. „Wir befinden uns in einer unglücklichen Lage, in der wir eine drastische Entscheidung treffen müssen, um die Judofamilie zu schützen und die allgemeinen Sicherheitsmaßnahmen auf der ganzen Welt einzuhalten“, heißt es in einer Mitteilung des IJF. In der Vorbereitung ausbremsen lassen wollen sich Trajdos und Grabowski, die derzeit mit dem deutschen Nationalteam im Trainingslager auf Lanzarote sind, dennoch nicht.
Das Ticket für Tokio lösen die besten 22 Kämpfer der bereinigten Liste – mit nur einem Starter pro Nation – jeder Gewichtsklasse. Trajdos liegt in der Klasse bis 63 Kilogramm derzeit auf Rang sieben, Grabowski in der Klasse über 78 Kilogramm auf Rang 24, was nach jetzigem Stand aber reichen würde.
Svenja Hofer
Redaktion Pfälzischer Merkur
Vielen Dank für die freundliche Genehmigung der Veröffentlichung!
Sensationelles Ergebnis beim internationalen Judo Kata A Turnier in Belgien
Unter starker Internationalen Beteiligung ging der Pfälzische Teil des Interreg Teams zusmannen mit den Luxenburgern an den Start. Die Pfälzer Teams stammen aus der Kata Gruppe bei JSV Speyer.
Reinhard Köhler (BC Zeiskam) mit Jürgen Mohr (JSV Speyer) starteten in der Katame no kata gegen starke Konkurrenz und scheiterten knapp an der Finalrunde mit dem 5. Platz. Sie zeigten eine sehr schöne dynamische Kata und befinden sich dabei auf dem richtigen Weg.
Thomas Hofmann und Daniel Koliander (JSV Speyer) waren bei diesem Turnier schon mehrfach in der Finalrunde der Kodokan Goshin jutsu (die besten 6 Paare) vertreten. Allerdings konnte nie mehr als der Trostpreis Platz 4 erreicht werden. Dieses Jahr konnte die Vorrunde erneut als Poolbester abgeschlossen werden. Als letztes Paar in der Finalrunde startend, funktionierten die tausendfach eingeübten Griffe und mit 4 Punkten Abstand hinter den Vizeweltmeistern konnte der zweite Platz erreicht werden.
Ulrich und Elke Bröckel (Dürkheimer Judovereinigung) hatten es bis zum Sonntag noch nie in die Finalrunde geschafft. Aber es wurde ihr Tag. Als Poolbester konnten sie sicher ins Finale einziehen und zeigten dort weniger Fehler wie die starke internationale Konkurrenz.
Am Schluss wurden sie sensationell erster in einem starken Feld von 18 Paaren.
Bericht Thomas Hofmann
Der Judo Verband Pfalz gratuliert folgenden Judoka zum Pfalzmeistertitel 2020:
-40 kg: Tamina Neu
-44 kg: Josephine Link
-48 kg: Joya Blöcher
-52 kg: Lisa Emilie Fuhrmann
-57 kg: Lisa Rrustaj
-63 kg: Lilli Marie Heil
– 70kg: Melissa Wahl
– 78kg: Emmely Albrecht
+78 kg: Pia Neumayer
-50 kg: Timo Brandenburg
-55 kg: Denny Lallemand
-60 kg: Samuel Mendel
-66 kg: Jakob Blasko
-73 kg: Darius Kallenbach
Herzlichen Glückwunsch auch an alle Qualifizierten!
Der Judo Verband Pfalz gratuliert folgenden Judoka zum Pfalzmeistertitel 2020:
-52 kg: Özlem Gülmez
-57 kg: Hannah Burkhard
-63 kg: Lilli Marie Heil
-70 kg: Annika Harter
-55 kg: Dominik Peters
-66 kg: Gabriel Martin
-73 kg: Darius Kallenbach
-81 kg: Roman Tasca
-100 kg: Yigit Kaan Alabas
+100 kg: Eric Richter
Herzlichen Glückwunsch auch an alle Qualifizierten!

Am 19.01.2020 trafen sich die Mitglieder des Judo-Club Ippon Ludwigshafen e. V. zu einem gemeinsamen Jahresauftaktfrühstück, um einige Mitglieder für Ihr Ehrenamt auszuzeichnen. Drei Mitglieder wurden vom Präsident des Judo-Verband Pfalz, Herrn Andreas Kolbig für Ihre Leistungen in den letzten Jahren ausgezeichnet.
Wir gratulieren unseren Mitgliedern:
Bruno Potschuvay
Er ist seit 61 Jahren auf der Judomatte aktiv und hat zahlreiche Erfolge im Jugend- und Ü30-Bereich vorzuweisen. Dafür wurde er mit der Verleihung des 2. Dan ausgezeichnet. Wir freuen uns, dass Bruno unsere Judokas im wöchentlichen Training mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen unterstützt.
René Wind
Er gehört seit 14 Jahren unserem Übungsleiter-Team an und trainiert unsere Jugend. Ebenso war er 6 Jahre als 2. Vorsitzender im JC Ludwigshafen tätig. Für diese Leistung wurde er mit der Bronzenen Ehrenadel augezeichnet.
Frank Herrmann
Er ist seit 44 Jahren auf der Judomatte zuhause. In unserem Verein war er der Mann der ersten Stunde, davon war 12 Jahre als 2. Vorsitzender tätig, steht als Übungsleiter auf der Matte und begleitet aktuell das Amt des 1. Vorsitzenden. Natürlich ist er auch selbst aktiv auf der Judomatte und hat zahlreiche Erfolge vorzuweisen. Dafür wurde er mit der Bronzenen Ehrennadel des Judo-Verband Pfalz augezeichnet.
Text: Katrin Rohark, kommissarische Presswartin 1. JC Ippon Ludwigshafen


(Tom Schmit) Knapp 40 Judokas und Trainer der Großregion haben am 17. – 19. Januar 2020 am zweiten Interreg Judo Symposium zum Thema LTAD (“Long Term Athlete Development”) in Luxemburg teilgenommen. Diese Trainerweiterbildung wurde von der Interreg Judo Cooperation, in enger Zusammenarbeit mit der FLAM und der ENEPS organisiert.
Nach zwei theoretischen Lernstunden mit anschließendem Ideenaustausch am Freitag, wurden die Teilnehmer am Samstag in gemischte Gruppen aufgeteilt um sich gemeinsam in insgesamt 6 praktischen Workshops weiterzubilden. Am Sonntag Vormittag standen 3 weitere praktische Lerneinheiten auf dem gutgefüllten Programm. Die angegangenen Themen waren die folgenden:
Mentales Training im Judo (Referentin: Monika Kurath);
Krafttraining U15 (Thomas Kessler);
Active Start im Judo (Wolfgang Amoussou);
Ne-waza, Verteidigungsverhalten, Befreiungen (Wolfgang Amoussou);
kindergerechte Randori- und Wettkampfformen (Karin Ritler Susebeek);
Inklusion auf der Judomatte (Ralf Heiler und Serge Schaul);
Koordination/ Akrobatik (Sabine Schnurrenberger und Grégoire Schuwey);
Kumi-kata im Nachwuchsleistungssport (Ralf Heiler);
Situatives Judo Stand, Bsp: Uchi-mata (Monika Kurath);
Neben den sehr interessanten Themenbereichen war die Teilnahme einer Gruppe von 5 Menschen mit Sehbeeinträchtigung ein wahres Highlight! Sie haben sich bereit erklärt, an der Interreg-Trainerfortbildung teilzunehmen um die anwesenden Trainer dazu zu ermutigen, ihr Vereinsangebot zu erweitern und zukünftig weitere Trainingsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung in der Großregion zu schaffen. Inspirierend!
Gemeinsame Mahlzeiten, Diskussionsrunden sowie ein kulturelles Abendprogramm mit historischer Stadtführung rundeten die Veranstaltung schließlich ab und sorgten für eine gesellige Stimmung des Austausches und für ein verstärktes Gefühl der gemeinsamen Identifikation mit der Großregion.
Insgesamt also eine sehr gelungene Trainerfortbildung mit international anerkannten Experten aus Deutschland, Luxemburg und der Schweiz, die mit Qualität und Erfahrung überzeugten. Die Interreg Judo Cooperation bedankt sich sehr herzlich bei allen Teilnehmern und Referenten sowie bei der FLAM und der ENEPS für die erfolgreiche und konstruktive Zusammenarbeit. Ein besonderes Dankeschön geht schließlich an die beiden Hauptverantwortlichen, Karin Ritler-Susebeek und Ralf Heiler, die diese Maßnahme mit Liebe zum Detail organisierten und alle Erwartungen erfüllten!