Deutsche Pokalmeisterschaft der Frauen und Männer am 21./22. Oktober in Maintal

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66 Frauen und 105 Männer kämpften um die Qualifizierung für die Deutschen Einzelmeisterschaften 2024. Aus der Pfalz waren 15 Athlet/-innen am Start, aus der Pfalz haben siebzehn Judoka teilgenommen. Der JVP sprang im Medaillenspiegel auf einen sehr guten dritten Platz.

Die Deutsche Pokalmeisterschaft ist einer der wenigen Wettkämpfe, deren Platzierungen als Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften gelten. Wer noch keine Medaillen bei DM, EM oder WM hat, kann sich außerdem bei Gruppen- und Hochschulmeisterschaften qualifizieren.

Ergebnisse

1. Platz

Tanja Schmadel (Judokan Landau -48 kg)

2. Platz

Özlem Gülmez (JSV Speyer -52 kg)

Jill Trenz (JSV Speyer -63 kg)

3. Platz

Corinna Bayer (ESV Ludwigshafen -70 kg)

Samuel Mendel (JSV Speyer -66 kg)

Joya Blöcher (1. JC Zweibrücken -52kg)

5. Platz

Marius Dressler (TS Rodalben +100kg)

7. Platz

Jana Förtsch (JSV Speyer -57 kg)

Offene baden-württembergischen Landesmeisterschaften ID-Judo, Bietigheim 14.10 2023

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Die Aufregung war groß, als am 14.10. früh morgens die ID-Judoka des JSV Speyer mit vier Betreuern nach Bietigheim reisten. Vor lauter Anspannung hatten alle das Frühstück ausfallen lassen und so musste in der Halle zuerst einmal gemeinsam gefrühstückt werden. Zur JSV-Gruppe stießen noch zwei Kämpfer vom VFL Bad Kreuznach und ein Kämpfer vom Budo-Club Samuarai Niedersimten dazu, somit war die Rheinland-pfälzische Gruppe komplett.

Zu den offenen baden-württembergischen Landesmeisterschaften waren nahezu 100 Teilnehmer aus Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg angereist. Die Gastgeber, der Judo-Club Elchesheim-Illingen freuten sich in der Begrüßung zum Neustart dieses traditionellen Turniers nach 3 Jahren Corona-Pause und luden zu einem gemeinsamen Aufwärmtraining ein.

Sehr gut organisiert war dann auch das Turnier, das auf zwei Matten ausgetragen wurde. Etwas Geduld war noch gefordert, aber nach und nach waren endlich alle auf der Matte zum Kämpfen und zeigten, dass sie in den letzten Wochen fleißig Randori geübt hatten. Die Judoka waren je nach körperlichem Vermögen in verschiedene Leistungsgruppen, WK 2 oder WK 3, eingeteilt. 

Ganz besonders überzeugend kämpfte Temir Labazanov in der WK 2

Temir Labazanov -78kg WK2 (Wettkampfklasse) 1.Platz

Temir konnte seinen ersten Kontrahenten Thorsten Zeltmann aus Elchesheim-Illingen mit einem Haltgriff besiegen.

Im zweiten Kampf gewann er vorzeitig mit einer Fußtechnik gegen den stark eingeschätzten Christoph Reiser aus Grenzach-Wyhlen.

Aber auch alle anderen Teilnehmer wuchsen über sich hinaus:

Katja Storzum +78 kg WK3 1. Platz

Katja hatte in Ihrer Gruppe nur eine Gegnerin (Samira Thom aus Elchesheim Illingen) die Sie aber mit dem Wettkampf- System „Best of Three„ zweimal vorzeitig mit einem Haltegriff gewinnen konnte.

Sascha Hoffmann -88kg WK3 2. Platz

Sascha kämpfte an dieser Meisterschaft in der teilnehmerstärksten Gruppe. In der Vorrunde konnte er zwei Kämpfe mit Außensichel vorzeitig beenden und ging sehr mutig in den Endkampf hinein. Hier musste er sich gegen Patrick Steinle aus Reutlingen mit einem Hüftwurf geschlagen geben.

  • Marvin Weber -60kg WK3 2. Platz

Marvin konnte auch einen Kampf im Haltgriff gewinnen, musste aber im zweiten Kampf gegen Andreas Ackermann aus Echesheim Illingen den Kürzeren ziehen.

  • Miriam Ritter -57kg WK3 2. Platz

Miriam hatte sich im ersten Kampf stark präsentiert, konnte sich zweimal aus dem Haltegriff gegen die Kämpferin Liv Heid aus Grenzach befreien, hatte aber beim dritten Haltgriff der Badener keine Kraft mehr sich zu befreien. Im zweiten Kampf wurde Miriam für Ihr mutiges Kämpfen belohnt und gewann gegen die ID-Judoka Miriyam Tiggemann aus Biebesheim mit einem Haltegriff.

  • Mihailo Torlakovic -97kg WK3 2. Platz

Mihailo hatte auch nur einen Parntner in seiner Gruppe und musste im Wettkampf-System „Best of Three“ zweimal den Kürzeren ziehen.

  • Jan de Kok -60kg WK3 3. Platz

Jan kämpfte sehr motiviert musste sich aber zweimal geschlagen geben.

  • David Schott -88kg WK3 5. Platz

David hatte trotz seiner zwei verlorenen Kämpfe viel Spaß an der Veranstaltung

Niklas Zwally WK 2 1. Platz

Niklas siegte zweimal souverän gegen den Ludwigsburger Moritz Happle mit einem Haltegriff

Ganz stolz nahmen alle ihre Medaillen und ein zusätzliches Geschenk entgegen und freuten sich auf das Heimkommen, um diesen Erfolg den Freunden und Betreuern zeigen zu können. Alle freuen sich schon auf den nächsten Wettkampf.

Dies wird  2023 allerdings nur Temir und Niklas möglich sein, beide wurden aufgrund ihrer guten Leistungen zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Verbände  in München im Rheinland-Pfalz-Team nominiert, die am 18. November stattfindet.

JSV Trainer und Landestrainer Pfalz Jürgen Teutsch und die BetreuerInnen Gerlinde, Gabriele und Jan-Luca konnten sehr zufrieden sein mit den Leistungen ihrer Schützlinge.

Jürgen Teutsch

Gerlinde Görgen

Im folgenden findet ihr Foto von der Veranstaltung, in einer pdf-Datei zusammengefasst:

Fotos Bietigheim (PDF)Im Browser ÖffnenHerunterladen

ID-Judoka vom JSV Speyer haben erfolgreich in Bietigheim gekämpft

JU NO-Kata oder Siegen durch Nachgeben

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Es folgt ein Link auf einen Beitrag von RON TV, der die JU NO-Kata zeigt, demonstriert von unseren Kata-Assen Elke und Uli Bröckel von der Dürkheimer Judovereinigung!

German Kata Open in Maintal: Zweiter Platz für die Dürkheimer Judovereinigung und den Judoverband Pfalz

Elke und Uli Bröckel von der Dürkheimer Judovereinigung starteten am Samstag, den 07.10.2023 bei den German Kata Open in Maintal. Der Deutsche Judobund (DJB) hat dieses Turnier auch für andere Nationen geöffnet. Teilgenommen haben neben vielen Athleten verschiedener Landesverbände Athleten aus den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Slovenien und der Schweiz. Auch die Wertungsrichter waren international mit Vertretern aus den Niederlanden und der Schweiz.

In der Ju no kata starteten insgesamt 15 Paare in der Vorrunde in zwei Pools. Elke und Uli Bröckel erreichten in der Vorrunde mit 399 Punkten Platz eins in ihrem Pool und qualifizierten sich damit für das Finale. Jeweils die drei erst Platzierten der Vorrunde (einmal sieben, einmal acht Paare) dürfen an der Finalrunde teilnehmen. Im Finale verbesserten sich die beiden Dürkheimer Judoka nochmals um 8 Punkte auf 407,5 Punkte und hatten zum erst platzierten Paar Dax-Romswinkel und Ulla Loosen – amtierende Europameister – einen Punteabstand von nur noch acht Punkten. 

Elke und Ulrich Bröckel wurden auf den German Kata Open 2023 mit ihrer bisher höchsten Punktzahl bewertet. Bei den Europameisterschaften im Juni in Slowenien erreichten die beiden Kataspezialisten mit 399,5 Punkten die Bronzemedaille.

Die Teilnahme an den German Kata Open war der erfolgreiche Test für die Teilnahme an den Judo-Kata Weltmeisterschaften am 28.-29.10.2023 in Abu Dhabi. Der Deutsche Judoverband hat 10 Paare für die WM-Teilnahme aus dem Nationalkader nominiert.

Bundesfinale Jugend traininert für Olympia in Berlin

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Zu Dritt ins Halbfinale gekämpft (Seán McGinley, Berlin, 20.09.2023)
Die Judo-Mädchen vom Gymnasium am Kaiserdom in Speyer haben beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in Berlin den sechsten Platz belegt.

Nach einem überragenden Erfolg am ersten Wettkampftag machte sich am Finaltag die fehlende Besetzung von zwei der fünf Gewichtsklassen bemerkbar und kostete den Speyererinnen eine durchaus mögliche bessere Platzierung.
Das von Trainer Peter Lichtmannegger und Lehrerin Petra Zalonis betreute Team mit Luise Kemper, Babette Wegeler und Antonia Büttner qualifizierte sich am Montag mit einem 2:2-Unentschieden gegen die Sportschule Potsdam und einem 2:1 gegen das Max-Planck-Gymnasium Nürtingen (Baden-Württemberg) als Zweiter der Vorrundengruppe. Im Viertelfinale ging es dann gegen die Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg. Der Kampf endete 2:2, so dass eine Gewichtsklasse ausgelost wurde, in der es einen Entscheidungskampf geben würde. Das Los ergab, dass Luise Kemper diesen Kampf bestreiten musste, und das tat sie erfolgreich. Damit standen das Speyerer Trio völlig unerwartet im Halbfinale, das am Dienstag ausgetragen wurde.


Die zahlenmäßige Unterlegenheit konnte gegen die vollständig besetzten Topmannschaften nicht mehr kompensiert werden. So ging das Halbfinale gegen den späteren Vizemeister Stadtteilschule Alter Teichweg aus Hamburg mit 2:3 verloren, und anschließend wurde durch eine Niederlage gegen das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin der Einzug in den Kampf um Bronze verpasst. So blieb nur der Platzierungskampf um Rang sechs, wobei es zu einem erneuten Aufeinandertreffen mit der Brecht-Schule Nürnberg kam. Dieses Mal gab es ein 2:2-Unentschieden, so dass erneut ein ausgeloster Entscheidungskampf hermusste. Dieses Mal wurde die Gewichtsklasse über 57 Kilogramm gezogen, so dass Antonia Büttner auf die Matte musste. Weder die reguläre Kampfzeit noch zwei Verlängerungen brachten eine Entscheidung, also musste das Kampfgericht eine Siegerin küren, und es entschied sich für die Nürnbergerin. Das unglückliche Ende änderte allerdings nichts daran, dass die Speyererinnen bereits mit ihren Erfolgen am ersten Tag ihre Erwartungen bei weitem übertroffen hatten.


Weniger erfreulicher Neuigkeiten gab es am Dienstag für das Mixed-Team zu berichten, das die Speyererinnen zum Turnier am Mittwoch mit den Jungs vom Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern bilden sollten. Aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen bei den Lautrern musste sich das Team zurückziehen. Eine sinnvolle Alternativbeschäftigung werden die GAK-Mädels aber trotzdem haben: „Wir werden unsere Hockey-Jungs anfeuern, die spielen am Mittwoch nämlich in der Finalrunde“, sagte Lehrerin Petra Zalonis.

Schwarzer Gürtel für Judoka mit Downsyndrom. SWR berichtet

Mit freundlicher Genehmigung des Online-Teams der SWR Landesschau Rheinland-Pfalz.