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Vorbereitung auf die Kata-WM 12. – 14.09.2022

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Für Elke und Uli Bröckel war der Kata-Event die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften, die vom 12. – 14.09.2022 in Krakau stattfinden. Die beiden erhielten im parallel angebotenen Kadertraining von Dr. Magnus Jezussek, IJF-Coach des Deutschen Judobundes und Spezialist in der Ju no Kata, sowie zwei weiteren Wertungsrichtern an drei Tagen Intensivunterricht und wurden so auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Elke und Uli wurden als einziges Pfälzisches Paar für die Teilnahme bei der WM nominiert, da Thomas Hofmann und Daniel Koliander aus gesundheitlichen Gründen eine Teilnahme absagen mussten.

Elke Bröckel

19.08. – 21.08.2022 Kata-Tage

Am vergangenen Wochenende fanden vom 19.08. – 21.08.2022 die Kata-Tage des Deutschen Judobundes statt. Es war das erste Kata-Event in diesem Format, für das das gesamte Bundesleistungszentrum Judo in Köln reserviert war. Für Wertungsrichter und die Katabeauftragten der Landesverbände war die Veranstaltung Pflicht. Dort standen unter anderem Kurse zur Lizenzverlängerung und die geplanten Neuerungen zur Graduierungsordnung auf der Tagesordnung. Für alle Teilnehmer wurde ein umfangreiches Programm zur Vermittlung von Kata an Jugendliche, ID-Kata und Schnupperkurse angeboten. Es wurden in workshops unterschiedliche Katas gezeigt und geübt. Auch das Thema Didaktik und Methodik wurde angeboten. Freestyle Judo, Kata fun for kids rundeten das vielseitige Angebot ab.

Aus der Pfalz reisten unter Leitung von Kata-Referent Thomas Hofmann die Kaderathleten Jürgen Mohr, Reinhard Köhler, Elke und Uli Bröckel, sowie der Pfälzer Wertungsrichter Michael Hoffmann an (s. Foto).

Insgesamt waren aus allen Landesverbänden 130 Judoka im Bundesleistungszentrum von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag aktiv und konnten ihr Wissen auffrischen.

5x Gold und 1x Silber beim Mannschaftsturnier im Rheinland

Der Judoverband Pfalz (JVP) gewinnt 5x Gold und 1x Silber beim Mannschaftsturnier im Rheinland

Der Jigoro Kano Club Ingelheim war am 26.06.2022 Ausrichter der Rheinland Mannschaftsmeisterschaften, an denen neben den Auswahlmannschaften der Bezirke Trier, Koblenz, Westerwald/Taunus und Rheinhessen/Nahe auch der Judoverband Pfalz mit Landesauswahlmannschaften teilgenommen hat.

In 6 Klassen (unter 11 Jahren, unter 13 Jahren und unter 15 Jahren, jeweils männlich und weiblich getrennt) wurde das Siegerteam ermittelt, indem in jeder Altersklasse jede Mannschaft getrennt nach männlich und weiblich jeweils gegeneinander antrat.

Die Teams des Judoverbands Pfalz schlugen sich hierbei überragend und konnten 5x den Siegerpokal für das beste Team in Empfang nehmen und in die Höhe strecken. Lediglich bei den Jungs unter 15 Jahren musste sich der JVP mit dem Silberrang zufrieden geben. Dabei gab die Niederlage des Pfälzer Kämpfers in der letzten Begegnung im letzten Mannschaftskampf den Ausschlag, wodurch auch der zweite Mannschaftskampf nur 3 zu 3 unentschieden ausging anstatt wie erhofft mit 4 zu 2 gewonnen werden konnte. Vor dem Hintergrund, dass nur 4 der 6 Gewichtsklassen in dieser Altersstufe besetzt werden konnten, war der Gewinn der Silbermedaille dennoch eine starke Leistung.

In allen anderen Klassen blieben die Pfälzer Teams ungeschlagen und konnten jede Mannschaftsbegegnung für sich entscheiden, was von den Landestrainern Simone Schuster und Volker Heyer zwar erhofft, aber in dieser Deutlichkeit nicht erwartet worden war. Unterstützt wurde das Landestrainerteam durch die Vereinstrainer Monika Birk (TG04 Limburgerhof), Claudia Coböke (Dürkheimer JV) und Peter Lichtmannegger (JSV Speyer).

Überragend auch, wie sich die verschiedenen Mannschaften gegenseitig anfeuerten und zu Höchstleistungen antrieben. Der Teamgeist innerhalb der Mannschaften und im gesamten JVP Team war bemerkenswert. Viele Judoka spürten hier zum ersten Mal, was es heißt, die Einzelsportart Judo als Mannschaftsereignis zu erfahren. Der Druck, der auf einem lastet, wenn der eigene Kampf unbedingt gewonnen werden muss, um ein positives Mannschaftsergebnis einfahren zu können, ist zuweilen wahnsinnig groß.

Zu guter Letzt und unter lauten Freudenschreien der Pfälzer Kämpferinnen und Kämpfer konnte der JVP den mit knapp 1 Meter überaus großen, silbernen Pokal für das Gesamtgewinnerteam über alle Klassen in Empfang nehmen. Das war der krönende Abschluss eines sehr erfolgreichen und emotionalen Wettkampftags für den Judoverband Pfalz und jede/r wollte noch unbedingt ein Foto von sich mit der Hand an dem Henkelpott machen lassen.

Die Teams des JV Pfalz setzten sich aus folgenden Athletinnen/Athleten zusammen:

U11w:             Lena Meffle, JSV Speyer        

                      Isabell Wolf, JSV Speyer

                      Ina Tieb, JJJV Neustadt

                      Paula Platz, JJJV Neustadt

                      Sarah Rahmoun, JSV Speyer

                      Evelina Malavkin, 1. JC Zweibrücken

U13w:             Sabrina Rahmoun, JSV Speyer

                      Annika Schulte, JSV Speyer

                      Babette, Wegeler, JSV Speyer

                      Antonia Büttner, JSV Speyer

                      Aurelie Schäfer, ASV Landau

U15w:             Laura Geiß, HHG Kaiserslautern

                      Gabriela Pereskocka, HHG Kaiserslautern

                      Lina Stark, HHG Kaiserslautern

                      Carolin Dietrich, JSV Speyer

                      Maxima Zink, HHG Kaiserslautern

                      Lina Hartmann, 1. BC Zeiskam

                      Alesia Büttner, JSV Speyer

                      Jihane Rahmoun, JSV Speyer

U11m:            Patrick Schwanse, JSV Speyer

                      Fridolin Schwaab, TG04 Limburgerhof

                      Robin Waschke, JJJV Neustadt

                      Roman Berschauer, JSV Speyer

                      Mohammed Rahmoun, JSV Speyer

                      Felix Rösler, 1. JJJKC Haßloch

                      Livian Hermann, 1. JC Kaiserslautern

                      Mattis Brembor, TS Rodalben

                      Thomas Lauer, JSV Speyer

                      Noah Zimmermann, TG04 Limburgerhof

                      Bent Reinhold, Dürkheimer JV

U13m:            Jonas Dosch, JSV Speyer

                      Luke Eichler, TV Kirchheimbolanden

                      Aron Simon, JSV Speyer

                      Andrej Müller, HHG Kaiserslautern

                      Jonas Meffle, JSV Speyer

                      Ferdinand Dietrich, JSV Speyer

                      Lukas Wolf, JSV Speyer

                      Silas Hartmann, 1. BC Zeiskam

                      Mykola Vodopianov, TG04 Limburgerhof

                      Jakob Zeil, JJJV Neustadt

                      Leon Vogel, 1. JJJKC Haßloch

U15m:            Leon Hermann, HHG Kaiserslautern

                      Damian Berschauer, JSV Speyer

                      Linus Theis, ASV Landau

                      Jannik Knecht, JSV Speyer

Bericht zur Deutschen Kata-Meisterschaft 2022

Hamburg – Der Judoverband Pfalz startet am vergangenen Wochenende mit fünf Athleten*innen bei den diesjährigen Deutschen Kata-Meisterschaften in Hamburg. War die Delegation diesmal zwar kleiner als in den vergangenen Jahren, so konnte trotzdem einiges erwartet werden, schließlich haben alle drei Paare schon Medaillen bei Deutschen Meisterschaften gewinnen können.

In der Ju no kata starteten Uli und Elke Bröckel (Dürkheimer Judovereinigung, Tori immer erstgenannt), die bis dahin amtierenden deutschen Vize-Meister, sowie Daniel Koliander und Mirjam Berensdorff (JSV Speyer / Judokan Landau), drittplatzierte bei der vorvergangenen DKM .

Am Wettbewerb in der Kodokan goshin jutsu nahmen mit Thomas Hofmann und Daniel Koliander die Erstplatzierten der letzten Deutschen Kata-Meisterschaften teil.

Die Wettbewerbe gestalteten sich noch spannender als erwartet. Zunächst musste die Pflicht, nämlich eine vordere Platzierung in der Vorrunde, erfüllte werden. Die ersten vier Plätze berechtigen zur Teilnahme an der Finalrunde.

Uli und Elke konnten diese Aufgabe souverän meistern. Als Zweitplatzierte in der Vorrunde hinter den amtierenden Europameistern in dieser Kata sicherten sie sich die Finalteilnahme und zeigten der Konkurrenz ihren Anspruch auf eine Wiederholung der vergangenen Erfolge.

Daniel und Mirjam verpassten den Finaleinzug mit Platz fünf nur knapp. Die ersten vier Plätze wurden alle von Paaren aus dem Nationalteam bzw. erweiterten Nationalteam errungen. Es war schon vorher klar, dass es schwer werden würde, wenn diese Paare ihre Leistung abrufen. Zumindest konnte man die restliche Konkurrenz hinter sich lassen.

Kurz darauf mussten Thomas und Daniel in der Kodokan goshin jutsu ran. Ob es an der kurzen Pause lag? Daniel griff jedenfalls bei der dritten Technik daneben: ein großer Fehler! Das blieb den Wertungsrichtern nicht verborgen. Trotzdem sicherten sich beide mit einer danach konzentrierten Leistung die Finalteilnahme mit Rang 3 in der Vorrunde. Irgendwann muss der „Staffelstab“ an ein jüngeres Paar übergeben werden. Beide waren sich jedoch sicher, dass das in diesem Jahr noch nicht der Fall sein sollte.

Für Spannung war also gesorgt. In die Finalrunde starteten zunächst Uli und Elke in der Juno kata. Das Ziel war ganz klar der zweite Platz. An den mehrfachen Welt- und Europameistern in dieser Kata ist realistischer Weise nicht vorbeizukommen, zumindest dann nicht, wenn sich diese keinen schweren Fehler erlauben, was trotz aller Routine immer möglich, aber eben nicht sehr wahrscheinlich ist. Uli und Elke konnten ihr Potenzial abrufen, hatten aber beide das Gefühl, dass der Durchgang im Vorlauf etwas besser war. Das Gefühl sollte sie nicht trügen. Das Paar aus Schleswig-Holstein schob sich noch an ihnen mit nur drei Punkten Abstand vorbei. Nach zweimal Silber in Folge nun also die Bronzemedaille. Nach dem was gezeigt wurde, können die beiden Dürkheimer trotzdem stolz auf ihre Leistung sein!

Thomas und Daniel setzten nun zur Aufholjagd an. Sie mussten in der Finalrunde gleich als erstes Paar ran und wollten die Konkurrenz mit einer dominanten Leistung in Zugzwang bringen. Das gelang ihnen auch. Der Finaldurchgang war deutlich besser, so dass beide guten Muts von der Matte gingen. Die Konkurrenz blieb allerdings auch Nervenstark. Nach Abschluss des Wettbewerbs war für Thomas und Daniel aber relativ klar, dass sie es wieder geschafft zu haben. Das sahen die Wertungsrichter diesmal allerdings anders. Auch für die Speyerer blieb am Ende „nur“ die Bronzemedaille. Woran hat es tatsächlich gelegen? Das muss die spätere Analyse zeigen. Natürlich überwog erst einmal die Enttäuschung, schließlich war der dritte Platz das bisher schlechteste Ergebnis, das beide in dieser Paarung bei Deutschen Meisterschaften errungen haben.

Das Fazit für die Pfälzer Delegation fällt trotzdem positiv aus: 2x Bronze mit drei Paaren zu erringen, das ist schon aller Ehren wert. Der kleine Landesverband Pfalz setzt immer wieder Ausrufezeichen auf nationaler Ebene!

Die Speyerer Kata-Trainingsgruppe um Thomas Hofmann, bei der alle pfälzischen Teilnehmer trainieren, wird die Leistungen analysieren und daraus neue Ansätze ziehen. Ein weiteres Ziel sollte es jedoch sein, das enorme Wissen auch an jüngere Athleten*innen weiterzugeben. Damit die Pfalz bei den nächsten Meisterschaften auch wieder mehr konkurrenzfähige Paare stellen kann. Der Ausfall der Speyerer Katame no kata – Spezialisten Reinhard Köhler und Jürgen Mohr hat schon sehr geschmerzt.

Daniel Koliander

Vorbericht Deutsche Judo Kata Meisterschaften 2022

Speyer, Thomas Hofmann
Am kommenden Wochenende starten 3 Paare aus der Pfalz bei den deutschen Kata Meisterschaften in Hamburg
Mirjam Berensdorff vom Judokan Landau mit Partner Daniel Koliander vom JSV Speyer werden in der Ju no kata an den Start gehen. Ziel der beiden ist das Erreichen der Endrunde der 4 besten Paare um eine Chance auf eine Medaille zu haben.
Ebenfalls in der Ju no kata werden die Vizemeister der vergangenen Jahre Elke und Ulrich Bröckel von der Dürkheimer Judovereinigung gehen die versuchen werden, an die amtierenden Europameister aufzuschließen.
In der Kodokan Goshin Jutsu gehen Daniel Koliander und Thomas Hofmann vom JSV Speyer auf die Matte um ihren Titel zu verteidigen.

Bei den Europameisterschaften im Mitte Mai waren diesmal keine Pfälzer Teams am Start.
Jürgen Mohr und Reinhard Köhler konnten wegen gesundheitlicher Probleme nicht. Thomas Hofmann und Daniel Koliander mussten wegen familiärer Verpflichtungen passen und Elke und Ulrich Böckel verzichteten wegen der erhöhten Corona Maßnahmen auf den Start.

Erster Kata-Erfolg für den JVP 2022

Nach längerer coronabedingter Wettkampfpause haben die Judoka Elke und Uli Bröckel am vergangenen Wochenende ihren ersten Wettkampf in diesem Jahr bestritten. Sie starteten beim Dieter-Born-Turnier in Bonn und konnten sich in einem Feld von acht Ju no-Kata-Paaren den 1. Platz sichern. Der Lohn des erfolgreichen Trainings war eine Medaille im Format eines japanischen Toris. Neben deutschen Athleten aus vielen Landesverbänden nahmen auch Paare aus Luxemburg teil. Der Wettkampf und darauffolgende Lehrgang war eine gute Voraussetzung für die Teilnahme an den deutschen Kata-Meisterschaften, die in diesem Jahr am letzten Maiwochenende in Hamburg ausgetragen werden. Bis dahin verbleiben gerade noch drei Trainingswochen.

Online-Lehrgänge zur Wettkampfvorbereitung vom Kampfrichter-Referenten

Unser Kampfrichter-Referent Daniel Sack bietet vier Online-Einheiten an, in denen er euch die Neuerungen der Wettkampfregeln sowie die Jugendregeln erklären möchte.

Die Lehrgänge sind für alle Athleten, Kampfrichter und Trainer kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine:

Donnerstag, 12.05.2022 18:30 – 20:30 Neuerungen Wettkampfregeln, Offene Fragen

Sonntag, 15.05.2022 10:00 – 13:00 Neuerungen Wettkampfregeln, Jugendsonderregeln, Offene Fragen

Mittwoch, 18.05.2022 19:00 – 21:00 Neuerungen Wettkampfregeln, Offene Fragen

Montag, 30.05.2022 15:00 – 18:00 Neuerungen Wettkampfregeln, Jugendsonderregegeln

20220512 20220530 Online LG Wettkampfregeln JV Pfalz (PDF)Im Browser ÖffnenHerunterladen

28.05.2022 DJB TOP TOUR in der Pfalz

Judo Top-Tour geht weiter

Am 28. Mai stehen gleich zwei Tour-Stopps auf dem Programm. In der Pfalz wird die Olympiadritte Martyna Trajdos gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Jasmin Grabowski das Star-Training leiten. In Brandenburg lernen die Teilnehmer von Bundestrainerin Sandra Klinger.

Trainiere mit Trajdos und Grabowski

Martyna Trajdos gehört seit vielen Jahren zu den besten Judoka in ihrer Gewichtsklasse und zum Kreis der Nationalmannschaft. Die Ausnahmeathletin nahm an zwei Olympischen Spielen teil und konnte ihre Karriere nach vielen Siegen auf der IJF World Tour sowie der WM-Bronzemedaille mit einer Medaille im Mixed-Team bei den Olympischen Spielen in Tokio krönen.

Unterstützt wird sie beim Top-Tour-Training im Judomaxx in Speyer durch keine Geringere als Jasmin Grabowski. Auch sie war Teil des historischen Bronzetriumphs unserer DJB-Athleten in Tokio und ist mehrfache Medaillengewinnerin bei Grand Slams und Grand Prixs.

Euch erwarten zwei absolute Top-Athletinnen auf der Tatami! Teilnehmen können junge Judoka der U11-U21.

Selfies und Autogramme

In der Pause stehen euch die Top Tour-Stars selbstverständlich für Autogramme und Selfies zur Verfügung und können euch sicherlich einen Einblick in die Welt des Leistungssports geben.

Ihr habt Interesse? Gerne könnt ihr auch einen Freund mitbringen und gemeinsam am Top-Training teilnehmen. Meldet euch bis zum 19. Mai 2022 an und lernt von den Besten: Top Tour Pfalz

https://assets.judobund.de/public/uploads/ausschreibung-top-tour-pfalz.pdf
https://judoverbandpfalz.de/event/04-12-2021-djb-top-tour-martyna-trajdos-platz-3-os-team-wm-2019-63-kg/

Weitere Informationen und Termine zur Judo Top-Tour findet ihr unter https://www.judobund.de/fuer-aktive/judo-top-tour/.

DJB-Sichtungsturniere Altersklasse u16 in Duisburg und Düsseldorf

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Die Pfälzer Athleten erreichten folgende Platzierungen:
-52 kg 34 Teilnehmer Carolin Dietrich Platz 1
-63 kg 23 Teilnehmer Jihane Rahmoun Platz 5
-40 kg 16 Teilnehmer Damian Berschauer Platz 3
Herzlichen Glückwunsch an die Athleten und Trainer!

Der Deutsche Judobund berichtet hier über die Wettkämpfe:
https://www.judobund.de/aktuelles/detail/432-teilnehmer-bei-der-djb-sichtung-am-niederrhein-5193/

Damian Berschauer (Jahrgang 2008, -40 kg) setzte sich gegen 16 Teilnehmer bis auf Platz drei durch. Durch eine starke Erkältung noch konditionell geschwächt kämpfte Damian taktisch hervorragend, war selten länger als zwei Minuten auf der Matte und verlor erst im Einzug ins Finale gegen den späteren Sieger vom Bundesstützpunkt Potsdam. Den Kampf um Bronze gewann er souverän und schloss in seiner Gewichtsklasse als zweitbester Deutscher ab. Damit bestätigte Damian seinen dritten Platz vom Sichtungsturnier in Backnang ein paar Wochen zuvor. Ein hervorragendes Ergebnis.

Bei den Mädchen, die zeitgleich in Düsseldorf kämpften, kamen zwei Starterinnen aus Speyer: Carolin Dietrich (Jahrgang 2008 -52 kg) und Jihane Rahmoun (Jahrgang 2008, -63 kg). Carolin gewann die Goldmedaille in einem 34 starken Teilnehmerinnenfeld und gewann fünf Kämpfe souverän. Damit konnte Carolin nach ihrem Erfolg beim Sichtungsturnier in der Altersklasse U15 in Backnang vor kurzem jetzt auch bei der U16 ihre Klasse unter Beweis stellen.

Jihane erzielte einen starken 5. Platz gegen zum Teil einige Kilo schwerere Gegnerinnen. Nach ihren zwei ersten gewonnenen Kämpfen musste sie eine Niederlage gegen eine Konkurrentin aus Potsdam einstecken, überwand ihre Enttäuschung aber schnell und siegte zweimal in der Hoffnungsrunde. Im Kampf um Platz drei erwies sich die holländische Gegnerin als zu große Hürde.