Weltmeisterschaft Veteranen ü30, Olbia/ ITA

Große Erfolge der pfälzischen Judo-Veteranen beim diesjährigen Weltturnier

Am vergangenen Wochenende fanden in Olbia auf Sardinen die diesjährigen Veteranen-Weltmeisterschaften statt. Aus der Pfalz starteten insgesamt 5 junggebliebene Athleten und Athletinnen in ihren jeweiligen Gewichts- und Altersklassen. Alle schlugen sich achtbar, teilweise sogar mit sehr großem Erfolg!

Einen hervorragenden 1. Platz belegte Francine Polderl (ESV Ludwigshafen / F2 / bis 78kg), die sich gegen ihre Kontrahentinnen Boscariol (FRA), Loos (AUT) und Nagy (HUN) durchsetzen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Josef Frösch (TV Pirmasens / M6 / bis 60 kg) stand dem in nichts nach. Er musste sich nur dem Brasilianer Moreira geschlagen gegeben. Mit Siegen gegen Orgee (GBR), Demkin (RUS) und Melekhin (RUS) konnte er sich dann jedoch den 3. Platz sichern. Eine tolle Leistung!

Etwas Pech hatte Bruno Potschuvay (Ippon Ludwigshafen / M8 / bis 60 kg) mit dem undankbaren 4. Platz. Gegen seinen Landsmann Preissler konnte er sich zwar durchsetzen, es folgten dann aber Niederlagen gegen Honda und Luiz (beide BRA) sowie Matousek aus Tschechien. Letztlich haben sich aber alle M8er unsere Hochachtung verdient!

Mit jeweils zwei Siegen und Niederlagen musste sich Stefan Schulz (JSV Kaiserslautern /M5 / bis 100 kg) mit dem 9. Platz begnügen. Dem Auftaktsieg gegen Mahmudov (TJK) folgte eine Niederlage gegen Ruslu (AUT). Nach einem weiteren Sieg gegen Canivet (FRA) musste alle Hoffnung nach der Niederlage gegen Hopkins (GBR) aufgegeben werden. Schade, diese mehr als achtbare Leistung hätte sicher mehr verdient gehabt!

Sicher nicht ganz glücklich konnte Frank Herrmann (Ippon Ludwigshafen / M5 / über 100 kg) sein. Bereits nach der Auftaktniederlage gegen Holder (USA) war das Turnier für ihn beendet. Kopf hoch, das kann in unserem Sport immer passieren!

Der Verband dankt den Pfälzischen Judo-Veteranen für ihr großes Engagement im Training und während des Turniers. Hier darf sich jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer als Vorbild für die Sportjugend fühlen!

06.10.2017, Daniel Koliander