Landesleistungszentrum in Speyer: Übergabe 11.10.2018

Nachdem der Landessportbund Rheinland-Pfalz seine Leistungssportkriterien grundlegend überarbeitet hat und die Judoverbände in Rheinland-Pfalz sich um die Auszeichnung als Landesleistungzentrum beworben haben, stand eine ausführliche Prüfung an. Dank der bestehenden Strukturen (die Judoverbände, das Heinrich Heine Gymnasium in Kaiserslautern – Eliteschule des Sports und der Judo-Sportverein arbeiten eng zusammen) und der hauptamtlichen Trainer konnte der Standpunkt Speyer überzeugen.

Bereits seit 2004 wird Judo in Speyer durch den Landessportbund unterstützt und der Judo-Sportverein als Spitzensportverein gefördert. Seit Einweihung des Judomaxx findet auch in Speyer Landestraining statt, durch internationale Beziehungen trainieren hier neben Kaderathleten und Deutschen Meistern auch internationale Top-Judoka und Olympia-Teilnehmer z.B. aus Ungarn, Frankreich, der Schweiz, Kuba u.a. Das qualitativ hochwertige Training steht auch Judoka der Region offen, die nicht Mitglied im Speyerer Verein sind. So trainieren z.B. Mittwochs im Landestraining regelmäßig 60 bis 80 Judoka in Speyer.

Der Landessportbund und das Ministeriums des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz übergeben am 11. Oktober das offizielle Schild „Landesleistungszentrum“. Für den Judo-Sportverein und die Judoverbände bedeutet dies eine große Anerkennung und Auszeichnung, eine engere Vernetzung mit anderen Leistungsträgern im Judo, einen Betriebskostenzuschuss sowie die Förderung eines Honorartrainers und von Sportgeräten.